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IV. oder Supplementband.
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Verdauung, Blutbildung.

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lange leben. — S. S83, Z. 2 ist als An in- beizufügen : *) NeuerePhysiologen sprechen dein Speichel (kaum mir vollem Recht) allesogenannte dynamische Wirkung ab und glauben, er mache dieSpeisen nur zum Verschlucken geeignet. Die Giftdrüsen derSchlangen hält I. Müller nicht für Speicheldrüsen, weil die Gift-schlangen außer den erster» auch noch die letzter» besitzen; der Spei.chel wülhcnder Hunde scheine nur giftig, weil gewöhnlich durch denBiß die Ansteckung entstehe; auch andere Stoffe toller Hünde stecktenan, z. B. eingeimpftes Blut. — S. 583, Z. 19 schalle ein: Der

Speisedrei ist theils ganz flüssig , theils besteht er aus Kli-gclchen. Tiedcniann und Gmelin fanden im ChymuS lbciHunden und Pferden) Eiweiß, käscftoffahnltche Materie unddurch salzsaurcS Zinn fällbare Materie. Seite 584, Z. s fügebei: Beim Ekb rechen bewegt sich unter Eckclcmpfindung Magen,Speiseröhre und bisweilen auch ein Theil des Darms antiperi-sialtisch, wobei sich Bauchmuskeln und Zwerchfell hefiig zusammen,ziehen. ES kann erregt werden durch starke Reizüngen des Magensoder anderer Theile des NahrungsschlaucheS oder der mir ihm inVerbindung stehenden Nerven, selbst deren Ursprünge im Gehirn-Die Reize können mechanischer, chemischer oder pathologischer A tsein. Auch in die Venen eingeflößter Brechweinstein erregt Erdre«chen- — Im Thierreiche brechen die Miedcrkliuer lind das Pferdschwer, die Naublhiere leicht. Wenn Magen und Darm Erbrechenerregen, so pflanzen sie durch den K-rvus -i>i!>ncd,wenn derSchlund, durch den dlervus vagus, — den Eindruck auf das Gehirnfort, worauf dann vom Hirn und Rückenmark aus die nöthigenHülfSbewegungen des Erbrechens mittelst der Wirkung der Nücken-marksnerven auf Bauchmuskeln und Zwerchfell erfolgen. Die wurm»fvrmigen oder peristaltischcn Bewegungen des Darms sind im ge-funden Zustande schwach; bei lebend geöffneten Thieren verstärkensie sich durch den Luslreiz allmälig ungemein, eben so durch galva-Nische Reizung deKkkervu; rplsncbnicur oder des 6sngl>on coeliacum,

S S 8 i, 3 . it füge als Anm. bei: Lymphe und Ehylus enthaltenweniger feste Theile, als das Blut, besonders weniger Faserstoff. —S. sli wurde die Meinung Doniw's über Bildung der Blutkörper-chen mitgetheilt; Autenricth hat angenommen, daß der in'S Blut er-goffene ChyluS des Menschen in i 2 —il Stunden in Blut umge-wandelt sei. Nach Baumgärtner entstehen die Blutkörperchen also:sie sind zuerst runde (nicht platte) Kugeln, aus einer Menge kleinerKügelchen, wie Dotlerkügelchen, zusammengesetzt; allmälig werdensie durchsichtig, daS körnige Wesen verschwindet, die durchsichtigeHülle und der Kern bilde» sich aus. Nach Döllinger und Baum-gärtner sollen sich auch Blutkörperchen aus abgelösten Partikeln »r-