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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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60 Oberfläche des festen Erdkörpers.

ganz füglich als eine selbstständige Wissenschaft anse-hen kann; daher ist es auch nicht v erstattet, sie hier involler Ausführlichkeit zu behandeln, vielmehr werden wiruns begnügen, aus den beiden ersteren das Bedeutungs-vollere und Anziehendere hervorzuheben, und die letz-tere, die Atmosphärologie, einstweilen ganz übergehen.

A Von der Oberfläche des festen Theilesder Erde.

Unstreitig das Nächste, was uns bei der Betrachtungdes festen Theiles an unsenn Erdkörper entgegentrilt, istdie Beschaffenheit seiner Oberfläche, von welcher wir dannspäter zu der Darstellung seiner innem Zusammensetzungübergehn werden, welche mit so vielen Verhältnissen derOberfläche in sehr naher Beziehung steht, in deren Ge-biete uns aber viel mehr Vermuthungen und gewagte Com-binationen leiten, als in dem gegenwärtigen, w r o die mei-sten Erscheinungen der Beobachtung unmittelbar offenstehen.

a. Umrisse und Vertheilung des Festlandes.Nach den oben angegebenen Gröfscn-Verhältnissenhat die Erdkugel (ohne die Atmosphäre) eine Oberflächevon ungefähr 9* Millionen Quadratmeilen *). Indefs zeigtschon ein flüchtiger Blick auf einen Planiglob, dafs eingrofser Theil dieser Oberfläche vom allgemeinen Gewäs-ser bedeckt ist, und sich so dem Gebiete dieser Forschun-gen entzieht, ja, näher betrachtet, dafs diefs sogar den grö-fseren Theil ausmacht, denn wenngleich auch alle Umrissedes Festlandes noch nicht mit völliger Genauigkeit be-kannt sind, so kommen doch die wahrscheinlichstenSchätzungen darin überein, dafs alles Festland an derOberfläche kaum den dritten Theil derselben einnelnne.

*) In Gehler’s Wörterbuch (III. 1117.) 2ter Ausgabe steht <lieZahl 9260500.