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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Festland.

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Nach einem von.Klügel (in seiner Encyklopädie ) ge-gebenen Werthe nimmt man die Oberfläche des Fest-landes zu 3059675 Quadratmeilen an (also noch nichtganz ein Drittel von 9J Millionen). Zimmer mann fer-ner, welcher sich mit einer genauen Untersuchung diesesGegenstandes beschäftigt hat, bestimmt das Verhältnifsdes Festlandes, als des Wohnplatzes der Menschen, zudem Gebiete des Meeres wie 10:27 (geogr. Gesch. desMenschen etc.).

Diese erste allgemeine Erscheinung beim Vergleichder Gröfse des Festlandes mit der des Wassers an derErdoberfläche nöthigt zu einer sehr nahe liegenden Be-trachtung. Da wir nämlich so eben erst gesehn haben,dafs unsere Erde die Grundzüge ihrer Gestalt allein da-durch kann erhalten haben, dafs sie sich als ein flüssi-ger Körper um ihre Axe drehte, so ist klar, dafs, wennein Theil dieser flüssigen Masse sich verdichtete und er-starrte oder fest wurde, diese Verdichtung zunächst umden Mittelpunkt des sich drehenden Sphäroids geschehnmulste, denn die schweren, stärker gravitirenden Thcilewerden sich natürlich mit gröfserer Kraft um den Mit-telpunkt ihrer Anziehung versammelt haben. Es mufstedaher nothwendig daraus hervorgehn, dafs das Material,welches den Erdkörper bildet, sich, nach den drei Aggre-gatzuständen, in drei concentrisclien Hüllen von einanderabsonderte; der feste Theil derselben mufste den Kernbilden, darum concentriscli die Hülle des Wassers undum diese dann wieder die Atmosphäre liegen. So wäreder Zustand des Planeten in seiner höchsten Regelmä-ßigkeit, und abgeleitet aus den Gesetzen seiner erstenBildung zu denken. Das Festland mülste danach ganz■von Wasser bedeckt sevn, und wenn wir es gegenwär-tig über die Oberfläche desselben in grofscn Massen her-vortreten und in die Atmosphäre hineinragen sehen, soßt doch diese Erscheinung, obgleich das Daseyn desMenschengeschlechts und eines so grofsen fhciles der