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der zum Stamm etwa wie 1 zu 2, bei Asien dagegenetwa wie 1 zu 4.
Amerika vereinigt in sich gewissermafsen die Ge-gensätze und die Verdoppelung der Formen der altenAV eit. Im Gegensätze gegen Afrika ist es durch ein mit-telländisches Meer in seiner Mitte in ein doppeltes Con-tinent verwandelt worden, und der beide verbindelideIsthmus scheidet doch strenge den Norden vom Süden,während die zwischen beiden liegende neutrale Insel-gruppe die Trennung vermittelt. — Beide Hälften habenin ihren Umrissen sehr viel Analoges (gröfsere Breite inNorden, Zuspitzung nach Süden), und am einförmigstenin ihrer Küstenumsäumung, Afrika am ähnlichsten ist dieSüdhälfte, doch weicht sie im Innern völlig davon ab,durch ein ganz verschiedenes oro- und hydrographischesSystem. Eine gröfsere Mannigfaltigkeit der Küstenum-säumung zeigt die nördliche Hälfte, besonders an derdem atlantischen Oceane zugekehrten Seite, welche durchtiefe Buchten und Binnenmeere Europa sehr ähnlich wird,eine Thatsaclie^ welche sich auch in den Kultur-A crhält-nissen ihrer Bewohner bestätigt.
Aufser diesen Hauptmassen des Festlandes unterschei-den sich nun noch die Inseln, als eine gesonderte Welt,deren Erscheinung gleichfalls einige auffallend bemerkens-wertlie Eigenthümlichkeiten darbietet. Bevor wir indefszu der Betrachtung derselben übergehn, wird es nichtunpassend seyn, sich der Verhältnisse zu erinnern, welchedie bis jetzt betrachteten Erdtheile gleichfalls als geson-derte und vom Meere umgebene Ländermassen, als In-sulannassen im Grofsen erscheinen lassen. — Denn wennwir gleich gewöhnt sind, auf unsern Landkarten die bei-den Haupt-Continentalmassen, Asien und Amerika, alsvon einander völlig gesondert und vom Meere umflossenzu erblicken, so beruhte doch diese Darstellung der Ver-hältnisse lange Zeit hindurch nur auf unsicheren Conjectu-
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