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in den Polarrcgioncn Amerika’s.
Mackenzie, bestätigt. Dieser unternehmende und mittrefflichen Kenntnissen ausgerüstete Reisende begann imJahre 1789 eine Reise von der Hudsonsbai aus gegenNordwest, folgte dabei, vom Athabaska-See ab, demnach ihm genannten Flusse, welcher weit gegen Nord-west sich zum Meere wendet, und fand dessen Mündungwenig nördlicher, als die des Kupferminenflusses (unterder Breite von 69°) etwa 22 Längengrade weiter west-lich. Das Meer zeigte hier Ebbe und Flutli. Er sahes wieder im Jahre 1793, und so war denn durch dieEntdeckung dieser zwei Mündungen das Dasevn eines Po-larmeeres, welches das Festland von Nordamerika schonvor 70° Br. umspült, erwiesen. Wie aber die Formder begränzenden Küste sey, und wie diefs Polarmeermit dem Meere von Spitzbergen und Grönland Zusam-menhänge, wo man das Festland wenigstens schon biszu 82° Br. kannte, blieb zur Zeit noch verborgen.
Nichts desto weniger zweifelten schon längere Zeithindurch die geübtesten Seefahrer nicht mehr, dafs Grön-land und Amerika unzusammenhängende Ländermassenseyen, und ersteres sich von letzterem als Insel ablöse.Insbesondre finden wir bei Scoresby *) eine sehr an-ziehende Darstellung der dafür sprechenden Gründe, vonwelchen nachstehende die bedeutenderen sind.
Ganz besonders der eben erwähnten Ansicht gün-stig sind die Richtungen der Meeresströme in den an-gegebenen Gegenden. In der Baffinsbai ist einStrom gegen Süden vorherrschend, welcher die Eismas-sen aus derselben durch die Davisstrafse treibt. Sco-resby glaubt, es sey diefs eine rückgehende Strömung,welche durch die Behringsstrafse gegen Norden gerichteteintrete. Ganz in ähnlicher Weise zeigt sich ein zwei-ter Arm dieser Strömung, von Nordost nach Südwest ge-heml, bei Spitzbergen, mulhmafslich der westlich zurück-
) Account of ihe Arctic Hcgions. Edinb. 1820 . Vol. /•