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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Vertheilung derselben.

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Uebrigens bestätigt sich dieses merkwürdige Verhält-nifs auch noch durch ganz analoge Erscheinungen, wel-che nur in etwas minder grofsartigem Maafsstabe wieder-holentlich in andern Theilen der Erdoberfläche hervor-treten. Zunächst von den Molucken, wo wir diewestaustralische Vulkanreihe verliefsen, setzt sich einsehr mächtiger Zweig derselben fort, und umfafst nunden Südrand von Asien um Borneo, Celebes und dieHalb insei jenseits des Ganges, denn von zahlrei-chen Vulkanen durchbohrt erscheint nun die Inselreihe,welche wir schon früher als den zertrümmerten Isthmusauf der Verbindungslinie zwischen Asien und Neuhollandbetrachtet haben; Flores, Sandelbosch, Sumbava,Bali etc., sind reich an Vulkanen, aber auf Java zähltman der noch brennenden Vulkane bereits nicht weni-ger als 30, welche in Reihen von SO. nach NW. hin-tereinander liegen und zum Theil mehr als 10,000 Fufsboch sind. Diese Reihe setzt ferner durch Sumatra(wo der über 12,000 Fufs hohe Berapi) fort, bis zudem oben erwähnten Barren-Island *).

Wir können endlich auch nicht umhin, noch daraufaufmerksam zu machen, dafs sich fast überall -da, wowir unsere grofsen Kontinental-Massen von dazwischentretenden Mittelmeeren unterbrochen sehn, ganz ähnlichund bedeutungsvoll vulkanische Inseln oderKüstenvulkaue,längs dem Saume der Festländer einstellen. Aeufscrstausgezeichnet schon zeigt diefs der grofse Meerbusenv on Mexico, denn ihn verschliefst an seinem Eingängefast eine Reihe von Vulkanen, sein Isthmus ist im Ge-biete von Guatemala von zahlreichen noch brennendenVulkanen durchbohrt, gleich wie Java und Sumatra, und

L. v. Buch über die Zusammensetzung der basaltischen Inseln undüb. Erhebungs-Kratere bei Leonli. 1821. 2te Abth. S. 393.

) E. v. Buch’s Karte zu d. Physic. Beschreib, der Canar.Inseln.