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Bildung desselben.
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verbindende Riff zeigt sich zwischen ihnen zur Zeit derEbbe mehr oder minder zusammenhängend, wie eineKunststrafse aus dem Meere hervorragend. Auf der ge-genüberliegenden Westseite aber bleibt in solchen Fäl-len oft noch der ganze Korallenbau unter Wasser, undzwischen einzelnen höher hervorragenden Stellen sindoft breite Lücken befindlich, welche 20 — 30 Fufs undmehr Tiefe zeigen. — Hat sich indefs einmal diefs Ver-hältnifs des Anbaues bis zu einem gewissen Grade ge-staltet, so sondert der neu aufgebaute Korallenreif einemehr oder minder vollkommene geschlossene Lagunevon der Wassermasse des Oceans.
Diese Lagune nimmt an den Bewegungen des Mee-res nicht Theil, sie ist still und spiegelglatt, während aus-wärts des Ringes die Brandung anschlägt, und sie ist esu m so mehr, da sie windwärts durch die neu emporge-stiegene Reihe mit Wald bedeckter Inseln geschützt wird.An dem nach hielier gekehrten Ufer ist cs daher auch, anWelchem sich vorzugsweise auf diesen niedern InselnMenschen festsetzen, hielier wuchern auch besonders diezartem Korallenthicrc, welchen der Andrang der Wogensich nicht zu entwickeln gestattet. — Nach den Unter-suchungen von Kotzebue und Beechey ist fernerauch die Meerestiefe im Innern dieser Lagunen seltenBedeutend, oft sind sie durch zahlreiche, meist von Ko-rallen gebaute Untiefen besetzt, doch die tiefsten Sondi-rungen betragen auch ohnediefs selten mehr als 20 — 30Baden, in einigen Fällen fand Beechcy bis 38 Faden;m geringer Entfernung von dem äufsern Saume aber istdie Tiefe gewöhnlich aufserordentlich rasch zunehmend,und wird bald unergründlich. Alle diese Eigenschaftenmacheii begreiflich auch das Innere der Lagunen sehrgeeignet, den Schiffen als sichre Ankerplätze, als Schutz-liäfeu bei Stürmen zu dienen. Nur die Einfahrt zwischendie Lücken des Korallenriffes ist gefährlich, doch istauch diese noch immer durch ihre Lage windabwärts