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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Vcrtlicilung «lcr Gebirge.

Thicrwell müsse betrachtet werden, und dabei schiencs denn, als könnten, den Eingebungen einer unbestimm-ten Ahnung folgend, die Gebirge schicklich gleichsamals das Gerippe des grofsen Erd-Individuums betrachtetwerden, auf welches gestützt erst die übrigen Theile desErdkörpers ihre Ausbildung erlangt haben. Man liebte des-halb die Benennung G e z i in in e r d e r E r d e (Charpenle duglohe beiBuache) oder Knochengerüste der Erde(i ossature du globe bei D es märest) in die Wissenschaftcinzuführen, und es sind diefs im Wesentlichen zuerstdie bereits von den Allen, namentlich von Plinius(hist. uat. XXXVI. ausgesprochenen Begriffe gewe-sen (vergl. noch Scheuclizer Ilelveliae historla nalu-ralis I, p. 116.).

Unter den geistvollsten Naturforschern der neuerenZeit, welche diese Ansicht in gröfscrcr Vollendung nacheinem nachweisbar gesetzlichen Typus auszuführen such-ten, um daraus gewisse allgemeine Gesetze für die Ver-theilung der Unebenheiten an der Erdoberfläche abzu-leiten, nennen wir hier ganz besonders Buache undBuffon. Die von ihnen entworfenen Ansichten undVorstellungen sind im Wesentlichen die Grundzüge ge-wesen, welche die Behandlungsweise dieses Gegenstan-des bei den spätem Geographen geleitet haben.

Buache, welcher sich vorzugsweise der Entwicke-lung dieser Verhältnisse widmete*), hat unstreitig derVorstellung von dem allgemeinen Zusammenhänge derHöhen wohl den gröfsten und darum auch naturwidrig-sten Grad der Vollständigkeit gegeben. Seine Verglei-chungen der damals vorhandenen Erfahrungen über die-sen Gegenstand brachten ihn zu der Ansicht: dafs alleGebirge des Festlandes von einigen Punkten der Erd-oberfläche strahlenförmig auslaufen, und dafs die Strah-len eines jeden Haupt-Vereinigungspunktes an ihren En-

) Mein, de Paris 1752 . Parallele des fleuves 1753 .