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Zusammenhang der (icbirgskctlcn.
kette in dein Isthmus zwischen dom kaspischcn und «lernschwarzen Meere, und ihm nordwärts findet sich nachden zuverlässigen Zeugnissen von Engelhardt und Par-rot eine weit ausgedehnte Sandsteppe, welche zum gro-l'scn Thcile selbst tiefer liegt als der Spiegel des benach-barten Meeres. An eine Gebirgsketten-Vcrbindung vondort nach der Landenge von Suez ist gar nicht zu den-ken, indem die Formen des Hochlandes von Kleinasienund der syrischen Wüste die Annahme einer solchen Vor-aussetzung völlig unzulässig machen.
Eben so isolirt steht in Osten dieser Ebene der Ge-birgszug des Ural, zwar nicht plötzlich sich erhebendwie der Kaukasus, doch allmälig stufenförmig aufstei-gend und in Süden bereits lange vorher endigend, eheer die Küsten des kaspischcn Meeres erreicht hat, sodafs hier die Ebene Rufslands mit jener Sibiriens um diebegrenzende Bergkette gleichförmig fortsetzend zusammen-hängt.
Völlig getrennt steht ferner in ähnlicher Weise amnordwestlichen Rande dieser Fläche das scandinavi-schc Urgebirge. Es verschwindet vollkommen in denSümpfen von Finnland, an den Küsten des weifsen Mee-res, des Onega- Und Ladoga-See’s.
Was es endlich mit einem Gebirgsrücken, welcherdurch Polen und Norddeutschland nach den Alpen hinzielm soll, für eine Bewandnifs habe, so wissen wir zuwohl, dafs eine solche Darstellung nur auf einer ganzunrichtigen Ansicht der Natur beruht, als dafs es nöthigwäre, sie noch specieller zu beleuchten.
Ganz ähnlich ferner fallen die Vergleichungen aus,zu welchen die Ansichten von Buaclie über die Ver-breitung der südlichen Gebirge von Europa Ver-anlassung geben. Zunächst wird in denselben eine Ver-bindung der Alpen- und Pyrenäenkette durch einenununterbrochenen Gebirgszug angenommen; allein ein sol-cher Zusammenhang bestätigt sich in der Natur nicht, und