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Gcsctzniiifsigc Richtung
auf den innern Bau der verschiedenen Glieder (eines Ge-birges) ankomme, wenn man diese als zu einem Körper,wenn auch nur seinem Aeufserlichen nach, zu einem Sy-stem gehörig betrachten will. Hievon aber ist bis jetztin der geographischen (äufserlichen) Ansicht der Erd-oberiläche noch nicht die Rede gewesen. Sie darf aber,wenn sie ein wissenschaftliches Streben hat, nicht dasAeufscre in Widerspruch mit dem Innern stellen.” *)
So wie es also gewifs ist, dafs mit unsern Fort-schritten in der Kenntnifs von der innern Bildung derErdrinde auch, unsere Ansichten von ihrer Oberflächen-gestalt regelmäfsig erweitert und vennehrt werden, sozeigt es sich nun ganz insbesondere in den ForschungenAlex. v. Humboldt’s.
Anfänglich noch der Ansicht von dem Zusammen-hänge der Gebirge durch die Mceres-Becken geneigt, ge-langte er auf seinen Reisen in die bedeutendsten Ge-birge Europa’s zu einer neuen Vorstellung über die Ver-theilung der Gebirge, welche, wenn sie sich auch späternicht ganz bestätigt hat, dennoch der Schlüssel zu derneueren vollkonnnneren Betrachtung dieser Verhältnissegeworden ist. Wir wollen uns daher hier von der Ent-wicklung derselben leiten lassen.
Wohl in den Alpen war es, wo Alex. v. Hum-boldt zuerst darauf aufmerksam wurde, dafs in den Ge-birgen ein merkwürdiges Vorwalten einer und derselbenKängenrichtung herrsche, welche sowohl in dem Haupt-rücken als auch in den unbedeutenderen, noch mit zudiesem System gehörigen Höhenzügen sich ausdriieke. Eswar hier das Vorwalten einer Ausdehnung von Süd-Westen nach Nord-Osten, wie es schon Saussurc ineinem Theile derselben bemerkt hatte. Es mufste auf-fallen, dafs auch die von den Alpen getrennte Bergkettedes Jura, trotz des weiten und tiefen dazwischen Iie-
) Enlkumli. allgi'in. Erläut. I. 71.