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bedingt die Höhe der Schneegrenze.
fsesten Hitze, im Juli und August; späterhin ist die Wärmeder Luft nicht mehr im Stande, den oben frischgefalle-öen Schnee wegzuschmelzen, die Schneelinie sinkt tieferHach und nach gegen die Ebene. Jene gröfseste Höheaber, bei welcher der Schnee selbst zur heifsesten Zeitnn Jahre nicht mehr schmolz, ist es, welche wir gewöhn-lich mit dem Namen der Schneegrenze bezeichnen.
Hie Temperatur, bei welcher der Schnee nicht mehrschmilzt, ist der Gefrierpunkt, der Nullpunkt der Reau-Hiurschen und der hunderttheiligen Thermometerskale.Wo daher das ganze Jahr hindurch die Temperaturdiese Grenze nicht übersteigt, wird der ewige Schneeseinen Anfang nehmen. Die Höhe über dem Meere, beiWelcher diese Erscheinung eintritt, wird aber natürlichin den verschiedenen Theilen der Erde nicht gleich seyn,denn je gröfser an der Meeresküste oder in den tiefe-ren Gegenden die Temperatur in der lieifsen JahreszeitWird, desto höher wird man steigen müssen, um sie bisZum Gefrierpunkt oder seiner Nähe erniedrigt zu sehen.Daraus folgt nun, dafs die Schneegrenze an Bergen im-mer höher liegen wird, je heifser das Klima der Breiteist, in welcher diese Berge sich befinden; sie wird inregelmäfsigen Verhältnissen unter dem Aequator am höch-sten liejren, mit wachsenden Breiten immer weiter herab-sinken, und da, wo selbst am Meeresspiegel das ganzeJahr hindurch Eis und Schnee nicht mehr wegschmelzen,Hüter 81 — 82° n. Br., wird sie die Erdoberfläche berüh-re n. Abgesehen von allen störenden Verhältnissen wirdalso die Schneegrenze über der ganzen Erdkugel einesphäroidische Fläche bilden, welche stärker als das Eixl-sphäroid gewölbt ist, unter dem Aequator am weitestenv on ihm absteht, nach den Polen hin ihm immer näherkommt, und endlich in dasselbe einschneidet.
Alex. v. Humboldt, welcher diesem Gegenständeeine ganz besondere Aufmerksamkeit widmete (Ami. deE/i. XIV. p, 21 s<j .), hat indefs erwiesen, dafs eine