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Klima des antarctischen Amerika’s.
Kenntnifs dieser Erdgegenden waren. Besonders ab-schreckend waren die Schilderungen, welche er in dieserHinsicht von Neu-Georgia, unter 54j° Br., entwarf, denndort sah er die Berge mitten im Sommer mit Schnee be-laden, welcher sich bis zur Meeresküste herab unge-sclimolzen hielt. Nur auf einigen schwarzen Landspitzenschmolz er, und hier stellte sich etwas Vegetation ein,doch bestand nach ihm die Flora dieser Insel nur aus 2Pflanzen, Aiicistrum decumbens (Hakenkraut) und Dacty-lis caespitosa (eine Art Knäuelgras). Eben so abschrek-kend ferner war die Schilderung von dem in derselbenBreite liegenden Feuerlande, denn er sah dort nurnacktes ödes Felsengebirge mit schneebedeckten Gipfeln,höchst wenig Pflanzen, worunter in den niedrigsten Thä-lern selten verkümmerte Sträucher und noch seltener einBaum.
Nach den Untersuchungen von Alex, von Hum-boldt (nach Le Gentil) undKirwan zeigt es sich je-doch als höchst wahrscheinlich, dafs in der südlichenHalbkugel bis 40° Br. gar kein Unterschied in der Tem-peratur-Abnahme in Vergleich mit der nördlichen vor-komme, und nur erst weiter südlich scheint sich wegendes Einflusses der in diesen Erdgegenden so vorherr-schenden Wassermasse der oben beschriebene Charakterdes Küsten-Klimas einzustellen, freilich aufs höchste ge-steigert; auf kühle, schaurige und regenreiche Sommerfolgen milde trübe Winter, und der Aufenthalt in diesentrüben, stürmischen feuchten Gegenden mag allerdingssehr unangenehm werden. Was aber speciell noch dieDarstellungen von Förster betrifft, so können diesel-ben unmöglich genau mit der Natur übereinstimmen, dennauf Neu-Georgia scheinen es, nach C ook’s Beschrei-bungen, Gletscher zu seyn, die von den Abhängen ho-her Gebirge bis ans Meer treten; auch ist die Dürftig-keit seiner wenig genau untersuchten Flora wohl mehrder insularen Lage als der geringen Temperatur dieses