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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Lavinen.

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Landes zuzuschreiben, denn so fand Förster auf derOster-In sei, obgleich sie unter den WendekreisenLegt, doch auch nur 20 Pflanzenarten.

Ganz abweichend sind ferner die Schilderungen an-derer Beobachter von Feuerland. Schon Cook be-schreibt dasselbe w eniger armselig, da er von vielen Pflan-zen und Wäldern spricht, eben so machte dort Banksreiche Ausbeute an neuen Pflanzen, und fand in der St.Aiucents-Bay (nahe 55° südl. Br.) die Birke (Betulaat *tarctica) gegen 3' dick und 30 — 40' lang, auch warenLuchen (Fagus antarctica ) da, welche zu Zimmerholzdienen konnten, und sogar noch etwas südlicher, in derSt. Franciscus-Bay (55° 51') spricht Kapit. Weddellvon Bäumen, aus denen er Bretter sägen liefs. Und nurwenige Grade nördlicher, bei Port Famine (53° 44' s.Br.) in der Magclhaens-Strafse fand Byron die schönstenBäume in solcher Menge und Gröfse, dafs man nach sei-ner Aeufserung von hier aus die ganze britische Marinemit den besten Masten der Welt würde versehen kön-nen. Auf den FaLklands-Inseln, in öl™ s. Br., beträgtdie mittlere Temperatur noch 8,6° C., d. h. ungefähr ebenso viel als in gleicher nördl. Br. an der Westküste vonAmerika, und beträchtlich mehr als an der Nordküste.*).

Unter die auffallendsten Erscheinungen, welche mitdem Vorkommen des ewigen Schnees in Verbindung ste-ten, und welche für die Gestaltung der gröfseren Ge-birge von grofsem Einflüsse sind, gehören ganz beson-ders noch die Lavinen und die Gletscher.

Die sogenannten Lavinen ( avalanches ) oderSchneestürze sind vorzugsweise in keinem bekanntenGebirge der Erde mehr als in den Alpen zu Hause, undihre Natur ist hier von Niemand vollkommener betrach-

*) KämU Meteorologie II, 123 .