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Gletscher der Alpen.
fortläuft, der durch Namen und Begrenzung geschiedenenEisfelder reichlich bis an 400, und unter diesen sind nurwenige, deren Längenausdehnung weniger als eine Stundebeträgt, viele dagegen haben eine Länge von 5 — 6 Stun-den bei ^ — | Stunden Breite. Saussure beschreibtsogar einen der grofsartigsten Gletscher, welche in demMontblanc-Gebirge Vorkommen, den Glacier des Bois,als von 5 Meilen Länge und mehr als einer Meile Breite,bei einer Dicke, welche nach dem Zeugnisse Eb el’s undCharpentier’s, von 100 F. bis zu 600 F., ja selbststellenweise 7—800 F. steigen kann. Nach einer sehrwahrscheinlichen Berechnung würden diese Eismassen,wenn wir sie zusammenzustellen im Stande wären, einenFlächenraum von gegen 50 geogr. Quadratmeilen bedek-ken. In den Alpen, in diesem an grofsartigen und denGeist des Beobachters so mannigfaltig anregenden Natur-erscheinungen so überaus reichen Gebirge, sind daherauch die Verhältnisse und wunderbaren Eigentümlich-keiten, welche diese Eisfelder darbieten, von früh an derGegenstand der Beobachtung zahlreicher Naturforscher• gewesen, und insbesondere haben Jo h. JacobScheuch-zer *) uud G. S. Grüner **) viele merkwürdige That-sachen von denselben beschrieben. Unter den Neuerenhat vorzugsweise Saussure ***) diesen Gegenstand aufseinen Alpenreisen einer sehr sorgfältigen, ja fast er-schöpfenden Betrachtung unterworfen, und wir verdan-ken ferner eine vortreffliche Zusammenstellung des Be-kannten mit einigen eigenen neueren Beobachtungen dem,um die Kenntnifs der Alpen so hoch verdienten E b e 1 f);
*) Naturgeschichte des Schwcizerlandes. 1708, ]H, 102 —116.
**) Beschreibung der Eisgehirge des Schweizerlandes. 1760, 3Theile mit vielen Abbildungen.
***) Alpenreise II, §. 518 — 541.
•j-) Anleitung III, 386 sq.