Vorrücken der Gletscher.
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Sc hen den entfernter stehenden hohen Felshörnern derJungfrau und des Finsteraarhorn war noch imlöten Jahrhunderte ein mit einer gangbaren Strafse ver-sehener Pafs aus dem oberen Aartliale in Wallishinein offen. Und auf einer jetzt mit ewigem Eise be-deckten unzugänglichen Stelle stand eine im Anfänge desI7ten Jahrhunderts von dem vorrückenden Eise zerstörteKapelle, deren Glocke man später wiedergefunden hat,und noch im Dorfe Grindelwald aufbewahrt. Zahlreicheanaloge Ereignisse, welche sich auf historisch begründe-te n Thatsachen stützen, berichtet Kasthofer*).
Oft findet man in dem Gletschereise die Reste vonabgestorbenen Baumstämmen, welche sie in Wäldernüberdeckt haben und mit sich forttrugen. Sehr oft übri-gens schmelzen mehrere nach einander folgende heifseSommer die unten vorrückenden Enden dieser grofsenEismassen mehr oder minder weit wieder ab, und früherv °n ihnen bedeckte Strecken werden von Neuem be-freit. Dann sagt man, der Gletscher gehe zurück, undUlan besucht wohl sicher niemals die Ränder von ir-gend einer dieser Bildungen, ohne gleichzeitig durch dieZahlreichen von ihnen zurückgelassen Spuren darauf auf-merksam gemacht zu werden, dafs sie in verschiedenenSeiten an ihren Enden stets eine andere Stelle als ihregegenwärtige einnahmen.
Doch man sieht auch zuweilen selbst das VorrückenJes Gletschereises durch eine deutlich wahrnehmbareBewegung in günstigen Momenten selbst noch unter sei-nen Augen vorgehen. So erzählt Saussure, dafs, als erun Jahre 1764 an einem der Gletscher des Montan-Ve rt übernachtete, er die Ränder desselben währendder ganzen Zeit seines Aufenthaltes fortwährend sich be-legen sa h; ja er ward einst im Jahre 1761 neben demEelerifiglctscher von dem Fortrücken des Eises durch
) Alpenreise I, 297.
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