Ursachen desselben.
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darüber schreitenden Wanderers aufbrechen, und oft istdurch solche neu entstandenen Berstungen die Gestalteiner Gletscherflüche, welche er am Morgen überschrit-ten hat, am Abende bei seiner Rückkehr so verändert,dafs er den früher dort eingeschlagenen Weg nicht mehrw iederfindet.
Durch das Aufbersten solcher Spalten aber unterden angegebenen Umständen kommen natürlich einzelneTheile der bis hieher zusammenhängenden Eismasse ausdem Gleichgewicht, untere Eisstiicke werden frei undgleiten langsam, wenn sie keine Gletscher-Lavinen bildenkönnen, an dem steil geneigten Abhange herunter, obereEnden ferner verlieren ihren Stützpunkt, das von obenher sich anhäufende Eis, das nun Mittel zur Entladungder hohen Alpenthäler gefunden, drückt sie abwärts, undmit furchtbarem Krachen schliefst sich durch das Nach-schieben der oberen Eismasse nun sehr oft die neu ge-bildete Spalte wieder, wobei nicht selten die auf einan-der prallenden Eiswände zerschmettert und in tausendStücken gewaltsam umhergeschleudert werden. So be-ginnt nun also eine fortgleitende Bewegung, von welcherdas Resultat ein allmäliges Herabrücken der Gletscherin die tieferen Thalgegenden seyn mufs, welches so weithinab anhält, bis die nach unten stets vermehrte Tem-peratur von der Eismasse so viel abschmilzt, als durch■Nachschieben ihr zuwächst, und die Natur scheint aus-drücklich diesen Weg sich gewählt zu haben, um die imhöheren Gebirge stets wachsenden Eismassen verhältnifs-mäfsig sich vermindern zu lassen.
Je tiefer hinab indefs die Gletscher so vorrücken,desto mehr Ursachen finden sie, welche ihr Herabgleitenund ihre Zerspaltung an der Oberfläche befördern; dennes wirkt nicht nur auf die Eismasse die höhere Tem-peratur an der Oberfläche der Luft, sondern es steigertsich auch unter ihr gleichförmig die mittlere Temperaturdes Bodens. Diese steht hier das ganze Jahr hindurch
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