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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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warum von der Höhe abhängig.

beim Durchschreiten aller Klimate, welche von der Ba-sis der Berge bis über den Polarkreis hinaus auf einan-der folgen, erleiden kann. Doch wir haben bei demUntersuchen des Charakters der Vegetation auf den Ber-gen den überaus wichtigen Vortheil, dafs sich hier alledie Veränderungen des Charakters, welche in dem Mee-r esTiiveau an der Erdoberfläche erst in unübersehbarenStrecken und durch die Allmäligkeit ihrer Uebergänge•Acht so leicht in die Augen springend eintreten, nun ine iuem durch enge Grenzen bezeichneten und leicht inallen seinen Theilen vergleichbaren Miniatur-Bilde dar-stellen. Diese dem Naturforscher so willkommene Mög-lichkeit der Vergleichung von Verhältnissen, welche sonstöur durch Verbindung sehr vereinzelt stehender Thatsa-chen erlangt werden kann, läfst aber das Studium derGebirgs-Floren von einem neuen und überaus an-ziehenden Standpunkte erscheinen, und ist gewifs eineder einflufsreichsten Ursachen, welche die geistvollstenNaturforscher von jeher dem pflanzengeographischen Stu-dium mit besonderer Vorliebe zugewendet haben.

Zu den Ersten, welche diesen Gegenstand in seinenHauptzügen bereits auffafsten, und seine ganze "Wichtig-keit einsahen, gehört der um verschiedene Zweige derNaturwissenschaft so hoch verdiente Tournefort. AufSe iner Reise in die Levante im Jahre 1700 sah er zu-ers t mit Erstaunen, als er den gegen 16000 F. hohen'k'arat erstieg, am Fufse die Pflanzen von Armenien, et-Av as höher hinauf die Vegetation von Italien, noch liö-ker di e von Paris, weiter oben die Schwedische und end-lich die Flora von Lappland.

Dem geistvollen Linne, welcher nach Tourne-l°rt die Botanik umschuf, und in ihr eine der einflufs-r cichslen Epochen bezeichnet, konnte dieser so wichtige,v °n seinem Vorgänger hervorgehobene Gesichtspunktn 'cht fremd bleiben. Er sah zugleich durch eigene Un-tersuchungen, wie der Charakter der Vegetation, wenn