ihre Hauptkennzeichen.
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candolle*), däfs unter 1500 plianerogamischen Pflan-zen, welche in Frankreich in einem Niveau von mehr als3000 F. Meereshöhe Vorkommen, sich nur 15 einjährigeGelinden, und einige derselben, wie Urtica urens undl'hlaspi Bursa pastoris, welche sich in der Regel umdie Sennhütten, Viehhäuser u. s. w. finden, glaubt er,seyen sogar noch durch die Menschen in diese Höhe ver-pflanzt worden.
2) Die Blumen der Gebirgspflanzen sindim Verhältnisse zur ganzen Pflanze von be-deutender Gröfse, und zeichnen sich gewöhn-lich durch besonders lebhafte Farben aus.lieber die erstere dieser Erscheinungen hat besonders1‘arrot einige ausführlichere und zum Theil sehr beleh-rende Betrachtungen angestellt. Er bemerkte nämlich,dafs, wenn die Blumen der Pflanzen in höheren Gebirgs-gegenden durch ihre ausgezeichnete Gröfse auffallen, diefsi« der Regel nur im Verhältnifs der Gröfse der ganzenPflanze zu der der Blume der Fall sey. Er beobachtete»äinlicli, dafs an einer und derselben Pflanzenart, wenns, e höher hinaufsteigt, die Gröfse des ganzen Gewächsesuniner mehr und mehr abnehme, die Gröfse der Blumea ber dagegen ungestört bleibe. Im Allgemeinen wachsendie Pflanzen in höheren Gebirgsgegenden niedriger alsfla Tieflande, da sie der gröfseren Wärme bedürfen,"eiche dicht am Boden durch unmittelbare Mitlheilung"Akt, höher über demselben aber in der verdünntenLuft immer schneller und schneller abnimmt. Pflanzen,"eiche daher in den niederen Gegenden gerade in diellöhe wachsen, zeigen sich weiter ohen mit am Bodentuedergelegten schwächeren und kürzeren Stengeln nochUn kriechenden Zustande vorkommend; so sah er diefsZi B. an der Scabiosa caucasica, welche unten gerade
) Mcm. d'Arcueil III , 281 .