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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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von Sicilien.

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wänden (bei Cefalia) kräftig emporspriefsendc afrikani-Sc he Aloe (A. vulgaris), mit ihr ein schönes Farm-k raut, Pt eris longifolia, eine Form, welche auf Ja-la aica und in Neu-Spanien zu Hause ist, und intadiia bei den warmen Fuuiarolen (mit Cyperus poly-*tachyus zusammen) vorkommt; ferner mit dem afri-kanischen Asparagus horridus, Salsola fructi-Co,, «5 Lavatera flava, Smilax mauritanica**• s. w.

Alle diese Pflanzen (wozu auch wohl noch Acan-l hus mollis zu rechnen) bilden vereint eine Vegeta-hon, welche die Küstenränder Siciliens und die Basisdes Aetna vor allen Gegenden Europa’s auszeichnet, und"ohl nur noch im Königreiche Granada, Valencia,Andalusien, in Algarbien ihres Gleichen hat. Die

angehörigc Region schlägt Schouw *) äufserst2 Weckmäfsig vor, die subtropische, regio subtro-Pica, zu nennen. Sie geht mit vollkommener Erhaltungaller ihrer Glieder vom Meeresspiegel bis etwa zu 600 F.ftöhe. Einige derselben entfernen sich indefs auch nochWeit über diese Grenzen hinaus, denn so sieht man z.

in den Aelna-Dörfern die letzte Dattelpalme zu^ r e Castagne in 1680 Fufs Meereshöhe, die Orangen"'erden theilweise (Zaffarana) noch in 1800 F. Höhegebaut; am höchsten von allen geht Cactus Opun-f *« (wahrscheinlich weil er ursprünglich eine Bergpflanze 1***), denn er gedeiht noch zu Nicolosi, 2184 Fufs,ln 't ausgebildeten Früchten, und auch noch in dem win-lerlich gelegenen Bronte, 2549 F., an der Nordseitedes Berges, ja er erreicht hier die Grenze der höchstenAA intenvohnungen am Aetna, welche hier lokaler Ver-

® r Uce will ihn in Nubien gesehen haben, und man kennt ibn fer-

auch wildwachsend am Congo. (Robert Brown in Tuckcy'sNarrative.)

*) Pflanzengeogr. p. 477.

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