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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Vegetations-Charakter

gallis caerulea, Veron. Beccabunga, Ilordeum marinuffltConvolvulus arvensis, Calendula arv., Stacbys arvensisS/terardia etc., Reseda, Lutcola etc. etc. Hier gedeihtauch im Schatten schöner eingeführter Kastanieuwälde 1unsere Erdbeere.

c. Region der immergrünen Wälder, dc fdichtbelaubten ( regio sempervirens vorzugsweise))geht von 2600 bis 4100 F. Sie ist ausgezeichnet dadurchdafs in ihr sich gewöhnlich die Wolken halten; durchfeuchte Seewinde von Osten, denen der Einflufs destrockenen Afrika nicht mehr anhängt, hiehergeführt, seid»'gen die Wasserdünste sich in 3- bis 4000 Fufs Höhenieder, und umlagern den Pic meist in einer horizoid 3 'len Schicht in diesem Gürtel; hier wird daher der R°'den das ganze Jahr hindurch reichlich mit Feuchtigkeitgetränkt, und dem entsprechen dann die Erzeugnisse ei-ner überaus üppig wuchernden kräftigen Pflanzen-Natur-Diese Region ist ganz besonders cliarakterisirt durch da si Auftreten der Lorbeerwälder, welche hier vorherr-schen; unter ihnen sind vorzugsweise ausgezeichnet Laü'rus indica, ein prächtiger Raum, dessen Holz an Vor-trefflichkeit dem Acajou gleichkommt, und der saftrci-che Laurus foetens oder der Til-Baum, dessen aus-spritzender Saft, wenn man ihn anschlägt, einen so lief'tigen Geruch verbreitet, dafs man oft entfliehen und dre 1bis vier Mal wiederkehren mufs, um einen Baum dieserArt umzuhauen. Auch Laurus nobilis bildet hic rWälder, und L. v. Buch*) sah die letzten verkümmer-ten Exemplare desselben auf Madeira in 4200 Fuf®Höhe. Mit den Lorbeeren wächst hier prächtig eine sch 1schöne Art Oelbaum, Olea excelsa, und die hohe Xrrica Taja. In den oberen Thcilcn dieser Lorbeer-Wälder ist auch die Erica arborea zu Hause (mit b-scoparia ); man kennt hicr einen, dem italienischen äh»'

) Alm. de sc. nat. IV. 19 .