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Verb rcitung
bende Kastanienbauin sich iin nordwestlichen Deutsch-land wieder vorfindet, wo er bei Münster (51° 55)»auf den Gütern des Grafen Meerfeld, sogar noch jäh* - 'lieh reife Früchte bringt; von anderen Gewächsen wWsich dieser Einflufs im Laufe dieser Betrachtungen nochmehrfältig darbieten.
Gehen wir weiter gegen Norden über die Meeres-grenzen von Deutschland hinaus, so w r ird es besondersanziehend, das Verschwinden der charakteristischen Bauin-arten zu bemerken, welche herrschend die Wälder zu-sammensetzen, und daher auf den Charakter der Vegc-tationsdecke des Landes einen besonders in die Augenfallenden Eintlufs ausüben. Schon in unserem Vater-lande haben wir der Waldbäume im Vergleich mit dcUsüdlicheren Gegenden nur eine vcrhältnifsmäfsig sehr ge-ringe Zahl, aber noch mehr verringert sich dieselbe»wenn wir weiter nach Norden hinaufgehen. UeberaH» jwo im nördlichen Deutschland die Beschaffenheit des |Bodens das Fortkommen von Laubhölzern erlaubt, herr- 1sehen als Waldbäume entweder Buchen oder E i-c h e n vor. So ist es auch noch weiter nördlich durchganz Dänemark und in Jütland; und in Holsteinsowohl als auf den Inseln an den Küsten des Sundu. s. w., sind die Buchen so schön und so kräftig, dafswir uns hier in dem ihnen gedeihlichsten Lande zu be-finden glauben. Diese Bäume sind indel’s die ersten»welche verschwinden, sobald wir von Dänemark übetdas Meer setzen. Ihre Grenze ist hier überaus merk-würdig. Im südlichen Schweden, in Schonen näm-lich, giebt es zwar noch Buchenwälder, allein sie gehenan der Ostküste nur bis Kalmar, unter etwa 56“ 40N.; von dort aus steigt dann ihre Grenze gegen Westenimmer weiter nach Norden auf, uud sie erreicht endlichdie Westküste bei Gothenburg (57° 42’), um einenvollen Breitengrad nördlicher (nördlich vom Helga-See