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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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der Bliche.

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10 Kronebergs Lehn vorüber, in 57° 3') *). Dort sahv - Buch die letzten Buchenwälder an den Ufern derKötha-Elf, nach Trollhättan hin, weiter nordwärtsa her in Schweden nicht wieder. Dagegen springt die^Uche nun in nordwestlicher Dichtung nach Norwe-§en über, und man findet sie dort mit VerwunderungNahe dem West-Ufer der Mündung des Fiord vonKristiania wieder; sie erreicht daselbst in der Graf-Sc haft Laurvig 59° 12' nördlicher Breite, und zieht sichv °ü dort längs der Küste bis zur Südspitze von Nor-"’ e gen bei Christiansand fort. Diese Erscheinung istUn> so auffallender, als sich an der gegenüberliegenden^üstc der Ostsee in gleichen Breiten, wie wir dochErwarten sollten, keine Spur von derselben wiederfin-^ et - Dort hemmt der immer kälter werdende Winterdas Fortkommen der Buche, und wenn wir sie gleich inSchweden nahe am 57sten Breitengrade, ja in Norwegenf rst mit 59° Br. verlassen haben, so finden wir sie doch1,1 Ostpreufsen selbst unterm 55stcn noch nicht wie-^ er - Sie überschreitet hier 54° nur sehr wenig, und gehtJ e Nseits der Weichsel nur noch sporadisch in das süd-hche Ostpreufsen über. Nach Rufsland aber gelangt® le östlich von dieser Breite durchaus gar nicht, sondern

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Cr ührt dessen Grenze erst etwa zwischen 51° und 52°

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Wolhynien, und sinkt weiter landeinwärts fortwährend’k ' VC ^’ "' r eil( Ui c li ihre Polargrenze erst in der

r iinm und an der Nordseite des Kaukasus in 44°is 450 j} rc jt e wiederfinden.

^ Eine untergeordnete Zwischen-Erscheinung an derordgrenze der Buche, ist die oft im gemeinen LebenUll t ihr verwechselte, sehr verschiedene sogenannte Hain-Nder Hagebuche auch Weifsbuche ( Carpinus Belu-,<Ä ); sie ist bei uns meist nur ein grofscr Strauch; an

Ilisinger in Pog-gend. VII. 57.