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V crbrcitung
der nördlichen Buchengrenze aber, wie in Preufsen, wirdsie ein ansehnlicher Bauin, und sie geht dort noch weilnördlich über die Buche hinaus durch ganz Kurlandselbst ins südliche Liefland über, bis zu vielleicht 5$Breite; in Schweden soll sie dagegen, wie L. v. Buch *)bemerkt, bereits in Schonen (also mit 56° Breite) vcr-schwinden.
Die Eiche, und zwar nur Quercus robur, überrag*
merkwürdig genug noch die Buche im Norden, während
sie doch an den Abhängen der Alpen weit hinter der'
selben zurückbleibt. Zwar bildet sie gewifs jenseits der
Buche wohl kaum noch gröfsere zusammenhängende
Wälder, doch zeigt sie sich vereinzelt noch sehr
hinauf nördlich, wo entschieden keine Buche mehr fod"
kommt. So sind Eichen noch in den Umgebungen vor 1
Christiania häufig, wo sie besonders südlich von
Tuft herrschend werden**), auch gehen sie von dod
noch nordwärts in den Thälern des Gebirges in’s Land i
hinein. Doch erreichen sie nach L. v. Buch ***) nicht
mehr ohne künstliche Pflege die Grenzen der Provinz
Hed emarken; die letzte noch sehr schöne sah er dod
zu Skiedsmo am Prästegaard (nahe unter 61 Br.)
Dagegen lassen sie sich noch viel weiter gegen Nord « 11
längs der Westküste von Norwegen verfolgen. Dod
wachsen sie noch gut auf der Insel Sondmör unter
dem 63sten Breitengrade, und selbst noch auf der Ins«*u #•Dreufsen vorDroutheim (63° 26'), Titterön etc>
bei Drontheim selbst aber schon nicht mehr. An der
Ostküste von Schweden dagegen geht die Eiche m ir
bis in die Gegend von Gefle (6Ö° 40' N.), wo sie, wi c
schon Linne wufste, zuletzt bei dem Eisenwerke IIaf'
nefs gefunden wird f). Auf der entgegengesetzten Sed c
*) Reise I, p. 54.
**) Ilisinger in Poggend. Ann. VII, 37 Note.
***) Reise nach Norwegen, Bd. I. S. 164.
■{•) L. v. Buch, Reise nach Norwegen, Bd. II. S. 316.