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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Nordische Laubhölzer.

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c ota) und der gemeine Wachliolder ( Juniperus com-w »«ui.v), Der erstere hält sich entschieden wohl nochIri iierhalb der Eichengrenze, und kommt vereinzelt in denWäldern von Litthauen, ja selbst noch bis nach Esth-^ a fid (noch 56° Br.) hinein vor. Der letztere scheintdagegen seine gröfseste Schönheit sogar erst in dem nörd-*' c heu Tlieile der Eichenzone zu erlangen, denn er bil-

in Ostpreufsen u. s. w. sogar Bäuiiie von vielleichtbis 20 Fufs Höhe, welche unter günstigen UmständenSe lbst zu Brettern zersägt werden. Weiter nördlich wie-^ Cr ein Strauch werdend, reicht er bis Lappland, undfast noch bis an die Felsen desNordkap (nachWah-c fiberg).

Aufser den Nadelhölzern giebt es noch eine ver-'•iunifsmäfsig bedeutende Anzahl von Laubbäumen,' Ve lche alle wenigstens noch über die Buche, und der* e nrzalil nach, wenn auch nur wenig, noch über die1 c he hinausgehen, und sogar innerhalb der Grenzenv °fi beiden noch in ausgezeichneter Schönheit vorkom-^ö- Es sind fast ohne Ausnahme dieselben, welche»fiel, bei uns häufig auftreten. Nur die Weifs- undSchwarzpappel scheinen nach L. v. Buch’s *) Er-fahrungen schon in Ha Hand mit der Buche zurückblei-c fi zu wollen; wo dagegen die Buche aufhört, da wer-^ e fi erst recht schön die Eschen und Linden und die*uien. Die Escheninsbesonderesindüberauspräch-ö un südlichen Norwegen, in den Umgebungen vonj^fi r istiania, und kehren auch noch auf den Inseln vorr °ntlieim wüeder. Die Linden bilden prachtvollevy älder in Litthauen und im Innern von Rufsland,**fid sie gehen mit den Ulmen, welche wohl kaum ir-§ e fidvro Wälder bilden, immer etwas über die Eichen-§ r enze hinaus, wenngleich freilich nicht sehr weit. So^ e fifit man namentlich die letzten Linden zu O e r e -

*) Reise I, p. 54.