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V egctations-Charakt er
des ewigen Eises Trotz bieten, sind insbesondere de fR anunculus glacialis, weifsblühend oder blafsröth'lieh, welcher vorzugsweise auf den Hügeln der Gletscherzu Hause ist, und mit ihm, wiewohl auch noch weiterunten auftretend, die Silene acaulis und Saxifra8 aoppositifolia. An den äufsersten Rändern gegen deöSchnee beginnen übrigens hier wieder, wie in den Ko r 'dilleren, die Kryptogamen vorzuwalten, und es geh®'ren ganz besonders hieher einige Moose und Liehe'nen; vielleicht ist diefs die letzte Einwirkung des See*Klima’s, welche gegen Norden verspürt wird.
Vergleichen wir nun diesen Charakter der Vegcf 1 'tion in den Gebirgen des höchsten Nordens mit dd 11 ’welcher wenigstens 6 bis 8 Breitengrade weiter siidlid 1in den Gebirgen des südlichen Norwegens, um Dovr«'field, und auf der Grenze gegen Schweden zwischc' 1den Provinzen Hedemarken und Dalekarlien vO f 'kommt, so finden wir noch im Allgemeinen ganz diesel'ben Verhältnisse wieder. Auch dort folgen einander di eherrschenden Waldbäume in derselben Ordnung, zuer^unten die T annen, dann die Kiefern, dann die B irk c -die Zwergbirke mit den Weiden, und zuletzt no^dieselben Pflanzen, welche sich der Schneegrenze n®”hem; nur freilich gehen die Vegetations- Grenzen hi efschon um ein Bedeutendes höher an den Bergen hina«^und zwar stets um so höher, je weiter landeinwärts, &mehr westwärts nach der Küste hin, wie wir geseh el 'haben, der Einflufs des See-Klima’s trotz seiner Milde-die Schneegrenze bedeutend herabdrückt, ein Einflußwelcher die Lage der Vegetations-Grenzen im Extr® 1 ”selbst um 600 ja bis 800 Fufs herunterzuzichen 1,11Stande ist.
Nach den Wahrnehmungen von Schouw, Ch r '