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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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378 Flora des Riesengebirges, der Karpaten.

Hessen schon zu mehr als 2000 F. am Meifsner-'Inselsberg 2800 F. aufsteigt. Darüber aber herrschtdann die Tanne (hier auch noch Epilobium ang»'stif olium); die Birke fehlt oder verbirgt sich im Laub'holz, auch die Kiefer macht nicht mehr herrschend c *'neu WaJdbaum, und endlich wo die Tannen nicht incb rfortwollen, in etwa 3200 F. Höhe, da treten auf dc fHöhe des Brockens die ersten Spuren der subal'pinen Region ein ( Anemone alpina ). Hier ist nochwie erwähnt, eineSpur von der Zwergbirke. We* tersüdlich indefs schon entwickelt sich dieser nun auft* 6 'tende Charakter sehr viel reiner.

Auf dein Riesengebirge, den Karpaten u.s.' ftritt nämlich mit dem Vorherrschen der Tanne, scho»in 3300 bis 4000 F. Höhe die subalpine Region e ' n(entschieden wie am Harze mit Sonchus alpin»* 1Ranunculus aconitif olius etc.); und es haben fer-ner diese Gebirge das Eigene, dafs sie in der untere* 1regio alpina statt der Alpenrosen als vorherrschende 5Gesträuch ein zum Strauch gewordenes Nadelholz füb'ren, welches unter dem Namen des Knie- oder Kr um** 1 'holzes bekannt ist ( Pinus Mughus Scopoli uudWahlenberg), und in den Alpen nicht wieder vof'kommt; seine Region fängt im Riesengebirge späteste^mit 4000 F. an, und mit ihm beginnt dort der Alpe®'rasen, Primula minima, und dgl. Die Gipfel de 5Gebirges ersteigen sie nicht. In den Karpat e 11setzt Wahlenberg diese Region zwischen 4600 b* s5600 F. Endlich hat dieses Gebirge in seinen oberste* 1Theilen von 6500 bis 8000 F. eine von Wahlenberjjeigens sogenannte regio lichenosa, wo der Bode* 1mit schwarzen Eichenen bedeckt ist. Es ist diefs indcf®ganz entschieden jener Theil, welcher bei normal a** s 'gebildeten Gebirgen in dieser Zone fast ganz schon 111ewigem Schnee müfstc bedeckt sein, und welcher dahe r