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Lappland und die Schweiz.
öicht wohl mit den Regionen anderer Gebirge (der AI-P en ) in Vergleich gestellt werden kann.
Ganz besonders interessant aber noch ist endlichdie Vergleichung, welche Wahlenberg zwischen dem^ »arakter der Vegetation in den Gebirgen von Lapp-atl d mit jenem der nördlichen Schweiz anstellt, «Ul| d aus welcher wir, des allgemeinen Interesses wegen,'°rzugsweise Folgendes hervorheben:
Von oben anfangend, ist zuerst zu bemerken, dafs°Wrachtet in Lappland die Schneegrenze nur 1500 F.dher der Baumgrenze liegt, während in der Schweiz diese^°Ue noch nahe an 3000 F. breit ist, dennoch in den^ a Ppländischen Alpen die Schneelinie in Beziehung auf^' e Temperatur- und Vegetations-Verhältnisse später oderVei 'hältnifsmäfsig höher eintrilt, als in den schweizerischen.
In der Schweiz nämlich sehen wir den Alpenrasen11)1 1 vollem kräftigen Wachsthum unmittelbar bis an die^ige Schneelinie reichen, und stellenweise finden wirll0( h in mehr als 1000, ja bis 2000 F. Höhe über derSchneegrenze phanerogamische Gewächse an geeigneten^Oen hervortreten, blühen und Früchte tragen; ja W a li-eber g ist aus seinen Untersuchungen überzeugt, dafsCs unter den Alpenpflanzen der Schweiz Arten gebe, de-re U wahrer Standpunkt eigentlich ursprüglich über derSchneegrenze gesucht werden müsse (Aretia alp Ina,subspicata, Cerastium latifolium).
Von ähnlichen Verhältnissen ist in den Lappländi-Sc hen Alpen durchaus Nichts zu finden; dort erreichend*e vollkommenen Alpenkräuter in den meisten FällenVe rkümmert die Schneegrenze nicht mehr, und nie fin-den sie sich'oberhalb derselben. Denn alljährlich schmilztx "'ar die Sonne den Schnee noch in einem Streifen, woihre Wärme zum Schmelzen zwar noch hinreicht, aberhiclit mehr in den kurzen Sommern im Stande ist, einePhanerogamische Vegetation hervorzulocken.