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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Lappland und die Schweiz,

Dieser Streifen aber ist es, welcher vorzugsweis 6von kleinen Kryptogamen (Licheneu u. s. w.) bedeck*wird. Wahlenberg glaubt, es werde diefs Verhält«'* 8dadurch herbeigeführt, dafs es theils auf den Lappl""'dischen Alpen, der stärkeren und gleichförmigeren W'"'terkälte wegen, ungleicli weniger schneet, als in de"Schweizeralpen, und dafs die dort herrschenden Stürm 6auf eine sehr auffallende Weise zur Entblüfsuug de"Bergabhänge beitragen, wovon er sich selbst bei ei» erWinterreise in Lappland überzeugte. In der Schwei*dagegen schneet es nicht nur sehr viel, sondern die Lid*ist im Winter ungleich ruhiger als im hohen Norden " u *den Alpen.

Gehen wir nun aus den Regionen des ewigen E 1 'ses weiter hinunter, so sehen wir den Alpenrasen in de"unteren Theilen dieser in der Schweiz breiteren Regie"kräftiger und reichlicher wachsen, als in Lappland.sich hier ausbreitenden Alpenweiden sind viel reich 6 "und ergiebiger, als die lappländischen, ja Wahlenbe"?sah mit Erstaunen liier selbst Pllanzenformen auftrete«-welche, wie üedysarum Onobrychis und alp *'tiurn, schon an südlichen Charakter erinnern, und W«'von nichts Aehnliches in Lappland gefunden wird. Do 6 * 1der charakteristischste der Unterschiede zwischen beide"Gebirgen tritt weiter abwärts an der Baumgrenze he"'vor. Dort erscheint dann in Lappland der, dem hohe"Norden eigeuthümliche freundliche Birk enwald mit"*'len ihn begleitenden Schönheiten; in der Schweiz abe"sind es düstere Tannenwälder, welche uns aufuch'men, und es zeigen sich die lappländischen Gebirge d"'her in diesem Vegetationsgürtel freundlicher als d' eschweizerischen. Wahlenberg hat die Verschiede"'heit dieses Charakters der subalpinen Region beide"Gebirgsgegenden ungemein schön in seiner Einleitung z "den Vegetations-Verhältnissen der Schweiz aufgefafst, u« ( *