ihr Vegetations-Charakter verglichen.
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w ' r geben hier daher seine Schilderungen in freier Ueber-setzung wieder:
«Wenn wir von den Alpen in Lappland herabstei-§ en » so tritt zuerst uns entgegen der Birkenwald, wel-c her von fröhlichem Grüne glänzt, und dessen leicht
ö °rchen; in ihm schwärmen Myriaden summender Mük-k® 11 und Alp-Bienen, und die leiclitfüfsigen flinken Renn-l * lie re sieht man dort munter umherhüpfen. Hier erhältNatur durch den immerwährenden Tag, durch dieöie untergehende Sonne während des Sommers, einenCharakter unvergleichlicher Heiterkeit und Anmuth. In^ er Schweiz aber treten wir dagegen zuerst in den dü-rren Tannenwald, dessen schwarze starre Pyramidenau f fetten Weideplätzen zerstreut stehen; dort geben die
‘«»wankende Wipfel ewig beweglich den Winden ge
Sc WerfäIligen Alpenstiere ihre unbeweglichen Häupter^ ei1 häufigen Ungewittern, dem Hagel und den Regen-güssen preis, welche fast eine Nacht um die andere her-stürzen und man hört nicht das fröhliche Summen derMücken- und Bicnen-Schwänne. Die ganze lebende Na- '* Ur hat hier einen viel ernsteren, aber freilich auch ei-viel kraftvolleren Anstrich.“
Aufser dieser Verschiedenheit aber ist es noch sehrMerkwürdig, w ie bei genauerer Betrachtung in der Schweiz’Md in Lappland die charakteristischen Waldbäume ihreSollen vertauschen, denn nicht nur, dafs den Schweizer-innen die Birkenwälder fehlen, und hier das Laub-°* z an die Stelle der Tannenwälder zu treten pflegt,s °udern es tritt in der Schweiz die Tanne unter ganzänderen Verhältnissen auf, als in Lappland, und hieraufWahlenberg mit besonderem Interesse geachtet.le Tannenwälder der Schweiz sind nämlich die cha-r äkterisirenden Begleiter der subalpinischen Zone; mit^'Uen treten auch die ersten Alpenpflanzen auf, der Korn-au kann nicht mehr getrieben werden, und mit ihnen