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Lappland und die Schweiz,
sind (abgesehen von einzelnen Ausnahmen) auch die f e 'sten Winterwohnungen verschwunden. Hier ist es, ' v0sich stets Alpenwirthschaft und Landbau zu scheide' 1pflegen.
In den Gebirgen von Lappland dagegen zeigen siel*alle diese Verhältnisse gerade entgegengesetzt, denn d" rtverschwinden erst die Alpenpflanzen, wenn die Tanne"'Wälder eintreten, und in den Tannenwäldern allein % c 'rade wird noch einträglicher Kornbau getrieben, u"^über sie hinaus gehen nur noch ausnahmsweise fc steWinterwohnungen. Es ist also das Eintreten der Ta"'nenwälder genau mit denselben Erscheinungen in LapP'land verbunden, welche in den Schweizergebirgen de"unter der Tanne erst hervortretenden Buchenwäldernkommen, und man kann daher geradezu sagen, dafs beid cBäume ihre Rolle auf eine eigenthümliche Art gegen ei"'ander vertauschen.
Die Buche ist, wie wir gesehen haben, zwar aud 1im südlichen Theile von Skandinavien noch Vorhände"doch sind ihre Verhältnisse dort sehr von jenen vef'schieden, unter welchen sie weiter südlich wieder auf'tritt. In den Schweizeralpen reicht die Buchengrcuz"noch weit, ja fast 1000 F. über die Eichen und üb" rdie mit ihnen zurückbleibenden letzten Fruchtbäu" ,e(Aepfel und Kirschen) hinaus. In Skandinavien aber g"'hen die Eichen, und mit ihnen die letzten Fruchtgärt" 11oft noch um 3 bis 4, ja selbst 5 Breitengrade weit üb" fdie Buchengrenze hinaus; und die Gegend, wo die B"'che schon aufhört, ist im Norden fast der Polargrenz"der Wallnufsbäume zu parallelisiren, d. h. der Li» 1 "’wo in der Schweiz eigentlich die Buchenzone erst ei"'tritt, wo die Wälder, welche sie bilden, nun den höcb'sten Grad ihres Gedeihens zu erreichen erst anfangen-
Gewifs ist diefs ein merkwürdiger Beweis, wie sei"die Entwickelung einzelner Pflanzen noch von ander""sehr speziellen Verhältnissen abhängt, als von den a ^'