384
Lappland und die Schweiz,
welche in Lappland nur in den oberen Regionen ged 01 'hen, zeigen sich in der Schweiz gerade in umgekehrt 011Verhältnissen. So die Zwergbirke, welche in de 11Schweizer-Alpen sehr selten, und dann nur in den Süd 1 'pfen tief eingeschlossener Thäler auftritt. Andere Pik 11 'zen, welche in Lappland und in Schweden von den B° r "gen in die Ebene herabsteigen (wie Salices, Emf e ‘trum bis zur Wallnufsgrenze fast), bleiben in d° rSchweiz nur auf Standorte in hohen Bergen beschränk'solche, die in der Schweiz tief herabsteigen, bleiben ***Lappland nur auf den Bergen ( Saxifraga aizoid et 'oppositifolia, Pinguicula alpina , Alchemi //«a Ip i n a ).
Von den Abhängen der lappländischen Alpenter fortschreitend nach Norden, sehen wir nun auch i*der Ebene ganz allinälig dieselbe Reihenfolge von ^getationsstufen hervortreten, wie wir sie aufsteigend 1#dem Gebirge bereits kennen gelernt haben. An d° rMeeresküste in Norwegen verschwinden die Ta* 1 'nenwälder mit dem Wendepunkte des Vorgebirges vö®Kunnen, an den Grenzen der Provinz Helgelandgen Normarken unterm 67sten Breitengrade, tiefer 11#Innern des Landes aber zwischen Torneä und Alt 011gehen die Tannen noch um etwas mehr als einenlen Breitengrad weiter, über Muonioniska in etwa ßß20'. Denn hier tritt nun endlich der Fall ein, dafs D 11 'ter den Einflüssen des See - Klima’s auch die SomDi° rschon für das Gedeihen der Waldbäume zu schiebwerden, während im Innern der harte Winter sie no 0 * 1nicht aufreibt. Es meiden daher auch die W'älder » ll11die äufseren Ränder der Küste, und verkriechen s1 ^*vielmehr tief in das Innerste der Fiorde, wo sie d 001Einflüsse des See-Klima’s nicht mehr ausgesetzt sind,heifse klare Sommer kalten Wintern folgen, währ°Ddraufsen kalter schauriger Nebel herrscht, und nur seit 011im ganzen Jahre die Sonne hinter den Wolken hervortritß
W' 01 '