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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Seen in Querthälern.

Spuren des hier stattgefnndenen vormaligen hohen ^ aSserstandes; ja von vielen ist das Wasser heutzutage n° fnicht ganz abgezogen, und dadurch entsteht das Phiinü" ,e11der so häufig in den gröfseren Gebirgen Vorkommen^®Seen, welche so viel zur Verschönerung der Landscli^in den Hochgebirgsländern beitragen. So zählt Eb ein dem von ihm beschriebenen Theile der Alpen i nC ^denn 60 solcher noch erhaltenen Gebirgsseen, wek^

Lükch

sämmtlich in den Erweiterungen oder weit offenenken der Querthäler liegen. Viele derselben linden sl 'in einer Höhe von 5000 bis 7000 F. über dem Me cfe ’und sind fast das ganze Jahr hindurch (7 bis 9lang) mit Eis und Schnee bedeckt. Es sind diefs jedo^die kleineren, meist eine Stunde, häufig sogar nur n )C ^rere hundert Klafter lang und breit; die ansehnlichsF 11von allen nehmen meist immer die unterste, letzteder Querthäler ein. Als solche haben wir naffl^lieh schon den Vierwaldstädter- und den Brie 11 'zer-See kennen gelernt; es gehören dahin u. a. aö^der Genfer-See und der Boden-See, auf wek^später noch ein Sturz, der Rhone bei Perte du Rl> 0ll °und des Rheines hei Schaffhausen, folgt, und der Vserspiegel derselben befindet sich in der Schweiz st® 1 * !innerhalb der engen Grenzen von 1000 bis 1500 F 1 ^Höhe über dem Meere. An der Südseite der Alpenhören liieher namentlich die grofsen Seebecken des La» 0maggiore, L. di Como, di Lugano, di Gard 3 'welche sämmtlich in einer Meereshöhe von nur et' <J i500 bis 800 Fufs liegen, dafür aber auch zu keio el1 1Wasserfällen mehr Anlafs geben. j

An diesen sämmtlichen Seen ist nicht nur dieFo 1111der sie einfassenden steilen und oft 3000 bis 5000 *'hohen Felswände bemerkenswerth, welche ihren KüsF* 1einen Charakter ganz eigentümlicher Schönheit geh« 11 '

sondern mehr noch die aufserordentliche Ti c

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derselben, welche selbst die vieler ansehnlichen Meer eS

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