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Ursprung der Quellen.
der Flüsse genannt. So spricht man an den betref-fenden Orten von Saalbrunnen, Mainbrunneu,Elbbrunnen, Paderborn u. s. w., ja in anderer Be-deutung auch von Sauerbrunnen, Schwefelbrun-nen, selbst von Springbrunnen u. s. w., ohne dochhiemit andere als freiwillig aus der Erde hervorbrcchendcQuellwässer zu meinen.
Die Quellen entspringen vorzugsweise an höher ge-legenen Punkten, sind sogar in den höchsten Gegenden»in Gebirgsländern am häufigsten uud wasserreichsten-Die nächste Frage bei ihnen ist wohl natürlich die: vr 0 "her sie ihr Wasser beziehen.
Diese Frage hat zu allen Zeiten die Aufmerksam-keit der Naturforscher in Anspruch genommen, allein soschnell und einfach man sie auch bei einigen der älte-sten von ihnen beantwortet findet, so ist sie doch häu-fig und bis in die neueste Zeit hinein immer von neuemaufgeworfen und die Veranlassung der abweichendstenTheorien geworden. Eine kurze Darstellung der bedeu-tendsten von diesen wird hier nicht unzweckmäfsig seyn-
Sehr begreiflich werden wir bei der Frage über dmHerkunft der Quellwässer zunächst an Regen, ThaU,-Schnee, kurz an die grofse Masse wässriger Niederschlägeerinnert, welche durch die Bewegungen und Erkältung 01 'der Atmosphäre allen und vorzugsweise den höchstenGegenden der Erdoberfläche so häufig zugeführt werden-Die Oberfläche des Meeres ist, w r ie wir wissen, untc*der wärmenden Wirkung der Sonnenstrahlen einer fort-währenden Verdunstung ausgesetzt. Von ihr erhebt sichalso unaufhörlich Wasser in Gestalt eines unsichtbarenD ampfes in die zunächst darüber liegenden Luftschich-ten, und diese, in der Regel eben so erwärmt wie dasMeer, und aufserdem schwerer als der Wasserdampf'lassen denselben mit Leichtigkeit in die Höhe steigen-Bis zu einer gewissen Höhe gestiegen, gelangt der Dampfaber in kältere und lockere Luftschichten. Die niedrig 0