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Ilallcy’s Qucllenthcoric.
wendete seine Aufmerksamkeit zunächst auf die Mengedes durch Verdunstung aus dem Meere aufsteigendenWassers, und beschäftigte sich insbesondere in dieser.Beziehung mit einer Arbeit über die Verhältnisse desMittelmeeres. Es liefs sich dabei annähernd bestimmen,wie viel Wasser diesem Meere durch die in dasselbehineinströmenden Flüsse zugeführt wird, und indem erdiese Menge mit der verglich, welche in derselben Zeitder Oberlläche dieses Meeres durch Verdunstung entzo-gen wird, fand er ein auffallendes Mifsverhältnifs, denner gelangte zu dem gegenwärtig noch unbestrittenen, undauch durch andere Thatsachcn bestätigten Resultate, dafsdem Mittelmeere durch Verdunstung ungleich bedeutendmehr entzogen als ihm durch Regen wiedergegeben wird.Auch für die Küsten von England fand er ein ähnlichesMifsverhältnifs, und er schlofs daher, dafs es auch nochandere Wege als Regen, Schnee, Thau geben müsse, aufwelchen dem Boden die in der Atmosphäre enthalteneFeuchtigkeit zugeführt würde. Insbesondere richtete erseine Aufmerksamkeit auf die grofse W T olkcnmasse, wel-che fortwährend die höheren Berge umlagert und unun-terbrochen an ihre Oberfläche das Wasser absetzt (inder Weise, wie Aristoteles das Einsaugen des Was-sers von den Bergen voraussetzte). Er bemerkte, dafsauch bei völlig heiterem Wetter auf etwas über demMeere erhöhten Punkten eine grofse Menge Wassertropfbar flüssig niedergeschlagen werde. Er beobachtetein einer Meereshöhe von etwa 2400 Fufs die Sterne,und fand, dafs dort bei heller Witterung die Wasser-dünste so stark niederfielen, dafs er dadurch in seinenBeobachtungen gehindert wurde, denn er fand jede halbeStunde seine Gläser mit Tropfen bedeckt. Ganz etwasAehnlichcs beobachtete auch Kästner in tieferen Ge-genden, welche fern von dem Meere liegen, wie in derUmgegend von Leipzig (s. Lulof p. 304, Note), denn erfand, dafs dort gar nicht selten bei heiterem Wetter