436 Atmosphärischer Ursprung der Quellen,
später dann zeigt sich derselbe immer tiefer lind tiefer,er hält endlich dort noch einige Zeit hindurch an, wem 1das nasse "Wetter schon vorübergegangen ist, und ver-schwindet so allinälig, wie er gekommen ist, erst vo»oben her und dann tiefer und tiefer. — Es zeigt sichferner, wie Trebra ausdrücklich bemerkt, bei allen »uInnern der Gruben aus den Felswänden hervordrängeii-den Wasserstrahlen (Quellen), dafs dieselben in d erRichtung von oben nach unten heraustreten, und dring 1ja etwa einmal ein Wasserstrahl von unten nach obenheraus, so läl'st sich auch der Gegendruck, welcher ihntreibt, stets in der Nähe leicht nachweisen. Merkwür-dig ist übrigens noch der auffallende Unterschied, wd'eher in den Wirkungen des Regens auf die Menge desGrubenwassers nach dem Unterschied der Jahreszeitenbemerkt wird. Im Sommer nämlich vermehren starkeRegengüsse die Grubenwässer nur sehr unbedeuten<l.im Winter dagegen wirken schon schwächere sehr fühl'bar; der Grund davon ist leicht einzusehen, denn in*Sommer ist der Roden meist ausgetrocknet und trägt tlüi-tige Vegetation, aber im Winter fehlt Beides, und dasWasser sinkt unaufgehalten der Tiefe zu.
Die Glaubwürdigkeit dieser Bemerkungen wird übri-gens noch in hohem Grade bestätigt, wenn wir uns derVorrichtungen erinnern, welche der Bergmann wählt,um die Gruben vor Wasser zu schützen. Man hütetsich, wenn man es irgend vermeiden kann, Gruben, wel-che mit Wassern beschwert sind, in das Innere von klüf-tigen Gebirgsarten oder in die Nähe von Thälern zu füh-ren, welche fliefsende Wässer enthalten; man legt aufder Oberfläche der Berge über den Gruben mit Erfolgsogenannte Fluthgräben an, um das Wasser obe»abzuführen und es am Eindringen in das Innere zu ver-hindern; man bemüht sich endlich, die oberen Stolle 11gröfserer Baue wasserdicht zu machen, um die Wass erauf ihnen abzuleiten, und sie zu hindern mehr in d* c