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zweiter Einwurf dagegen.
Tiefe zu dringen, läfst deshalb selbst oft beträchtlicheErzinittel stehen u. dgl.
Doch das Gesagte mag hinreichen, um zu beweisen,dafs das Wasser wirklich von der Oberfläche der Erde111 jede beliebige Tiefe eindringt, und dafs, wenn andersgenug atmosphärische Wasser niederfallen, kein mecha-n >sches Hindernifs vorhanden ist, um sie durchs Innereder Erdschichten nach den Ursprungsorten der QuellenZu führen.
II. Ein zweiter Einwurf, den man der Ansicht vonder Entstehung der Quellen aus atmosphärischen Nieder-schlägen gemacht hat, besteht in Folgendem. Man be-merkt, dafs viele gröfsere Flüsse mit reichenQuellen in hohen Gebirgen entspringen, wel-che wenigstens 6 Monate im Jahre hindurchaiit Schnee und Eis bedeckt sind, und auf de-nen es während dieser Zeit fast niemals thaut;die sich niederschlagenden Dünste müssen al-so auf diesen Punkten fortwährend gefrie-r en und können den Quellen keinen Zuflufsgeb en.
Diesen Einwurf, welcher besonders gegen Halleygerichtet war, hat besonders der Holländer Lulof sehra Usführlich vorgetragen. Er brachte dabei vorzugsweisedie Alpen in Erinnerung, aus welchen der Rhein, die^onau (durch den Inn vorzugsweise), die Rhone, der Po,die Etsch etc. ganz oder gröfstentheils aus den höchsten^egenden ihre Quellenzuflüsse erhalten; und doch, sagter > flössen diese Ströme im Winter sogar stärker als imKummer. Auch Torbern Be r gm an schien dieserTinwurf von Wichtigkeit, doch ist es nicht schwer ihn2,1 widerlegen.
Es ist nämlich durch die genaueren Nachrichten,"eiche wir später von der physischen Beschaffenheit der^dpen erhalten haben, erwiesen worden, dafs allerdingsdie Flüsse, welche in den höheren Gegenden entsprin-