vereinzelte Beispiele davon.
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sich als Regen aus derselben niederzusclilagen. Es ver-halten sich aber diese Erscheinungen in der Natur geradeentgegengesetzt.
Dennoch scheint es Quellen zu geben, deren Ur-sprung auf dem angegebenen Wege, wenngleich nichtnht der Dazwischenkunft des Meeres, in hohem GradeWahrscheinlich ist. Diese kommen in vulkanischen Ge-genden vor, wo die Hitze des Bodens in geringer Tiefe°ft Jahrhunderte lang anhält, und die Wässer, welchedort hindringen können, durch schnelle Verdampfung er-griffen werden.
D olomieu *) sah einen Fall dieser Art auf derInsel Pantellaria. Dort befindet sich nämlich an denAbhäu gen eines Vulkanes eine Grotte, aus deren Bodenfortwährend ein warmer Dampf aufsteigt, welcher sichan der Decke derselben verdichtet, und an den Wän-den ablaufend einen kleinen Bach bildet. Ich selbsthabe diese Quelle nicht wiederfinden können, wohl abersah ich dort an den Oeffnungen einiger Felsenspalten,aus welchen Fumarolen hervordringen, analoge Wasser-ansammlungen, welche zum Tränken der Viehheerdenbenutzt werden.
Ganz einen ähnlichen Ursprung mufs eine Quelleauf Stromboli haben, welche hoch am Berge mitten*0 vulkanischer Asche entspringt, und fortwährend etwasNasser giebt.
Auf künstlichem Wege ist dasselbe von Breislakan der Solfatara erreicht worden.
Alex. v. Humboldt führt eine ähnliche Erschei-nung von dem Pic von Teneriffa an. Als er den-Se lben bestieg, sah er auf der kleinen Ebene la Ram-mle ta, welche die Abhänge seines Gipfels umgiebt, ei-nige Löcher, an deren Wänden sich fortwährend ausdein Innern des Berges hervortretende Wasserdämpfe
*) Lipar. Inseln, deutsch p. 186.