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Dalton’s Bestimmung der
zum Anhalte. Da aber an wenig von einander ent-fernten Punkten nach den Verhältnissen ihrer Lage oftzu gleicher Zeit eine sehr verschiedene Regenmenge fällt,so pflegt man, um die Regenmenge eines Landes cini-germafsen annähernd genau zu schätzet», Beobachtungenan möglichst vielen Ombrometern anzustellen, und darausdas Mittel zu nehmen.
Dalton standen, um die mittlere Regenmenge vonEngland zu bestimmen, 30 zum Theil bis 15jährige Be-obachtungs-Journale zu Gebote. Es zeigte sich darnach,dafs es in den Küstengegenden der Insel, namentlich ander Südwestküste, welche am meisten den Einflüssen desoffenen Weltmeeres ausgesetzt ist, ungleich mehr regnet jals im Inlande. j
So z. B. bei Haslingden in Lancashire 60 Zoll, 1
zu Plymouth.46,5 - j
zu London.23 - j
und in Gebirgsgegenden regnet es nach seinen Angabenwohl 2- bis 3 mal so stark wie im flachen Lande.
Das Mittel aus allen diesen Beobach- j
tungs-Journalen gab jährlich für die Kü-
stenländer.38,5 Zoll engl- j
für die inländischen Provinzen aber 24,4 - - i
Das Mittel aus diesen beiden Grö-fsen oder die mittlere Regenmenge desJahres für ganz England war daher . . 31,4 -
(der Schnee ist dabei mitgerechnet). ■
Um indefs die Gröfse der ganzen Wassereinnalmicdes Landes zu kennen, ist es nöthig, auch noch die Mengedes Thaues zu bestimmen, welcher, wie neue Versuchegelehrt haben, ganz entschieden aus der Atmosphärestammt, nicht, wie früher geglaubt ward, aus der Erde.
Die einzigen hierüber angestclltenVersuche sind von Haies gemacht wor-den, und sie ergeben dafür jährlich . . 3,28 Zoll engl-
Dalton zeigt aber aus am ange-