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Regen- und Thaumenge in England. 453
führten Orte (p. 255) näher entwickeltenGründen, dafs diefs viel zu wenig sev,und nimmt daher statt dessen .... 5 Zoll an.Ilen Niederschlag durch Nebel und Wolken auf denbergen läfst er dabei unberücksichtigt, und nimmt daher•uit l\eeht an, dafs 36 Zoll (3 Fufs) aus der Atmosphäreniedergeschlagene Wassermenge eher zu wenig als zuv iel angenommen seyn werde.
Diese Wassermasse auf den bekannten Flächenraumv on England vertheilt, giebt nach Dalton’s Rechnun-gen die ungeheuere Summe von 4,135,760,690,000 engl.Kubikfufs oder 28 engl. Kubikmeilen, oder etwa 0,256deutsche Kubikmeilen für die jährliche Einnahme Eng-lands an atmosphärischem Wasser.
Es fragt sich nun, wie sich dagegen die jährlicheAusgabe verhält. Dalton berücksichtigt nur die bei-den Mittel der Quellen und der Verdunstung, und ver-nachlässigt das durch Pflanzen und Thiere absorbirteW asser, da auch Wasser durch ihre Zersetzung unddurch ihre fortdauernden natürlichen Funktionen erzeugt"ird.
Um die mittlere Wassermenge eines Flusses auszu-uiitteln, bedarf es nur einer Kenntnifs von der Schnel-ligkeit seines Laufes in gegebenen Zeiträumen, und derKenntnifs der Breite und Tiefe seines Bettes in gewis-s en Jahreszeiten; diese Gröfsen aber lassen sich durchReobachtung sehr leicht finden, und Dalton verfuhrauf diese Weise zunächst mit der Themse bei London.Kr fand ihre jährliche Wassermenge
166,624,128,000 Kubikfufs, d. h. ~ der jährlich aufEngland niederfallenden Wassermenge, während das Flul’s-gabiet der Themse ungefähr f des ganzen Flächenrau-n 'as von England ausmacht. Um die Wassermenge al-1 er übrigen Ströme Englands zu bestimmen, bediente sichbalton sehr wahrscheinlicher (wenngleich etwas zu gro-ßer) Schätzungen, und er fand demnach, dafs alle Flüsse von