mit dem verdunstenden u. ins Meer geführten Wasser. 455
abzulaufen begann, und setzte es nun unter freiem Him-mel in die Erde. Er beobachtete dann sorgfältig die^ assermenge, welche durch die Ableitungsrohre abflofs,mdern er sie in ein davor gestelltes Gcfäfs auffing, undfite Differenz derselben von der im Ombrometer aufge-fangenen Regenmasse gab die Menge an, welche der Bo-fien verdunstet hatte. In den ersten Jahren war dieserJloden kahl, in dan zwei folgenden aber mit Gras be-fieckt; Dalton bemerkte aber, dafs diese Verschieden-heit keinen wesentlichen Unterschied in seiner Verdun-
stungsfähigkeit erzeuge.
Das Resultat seiner Beobachtungen gab ,i>für die Verdunstungsmenge für England undWales, oder eigentlich für Manchester imMittel.25,14 Zoll.
Dort betrug nämlich die jährliche Re-genmenge . 33,54 -
Die Menge des im Verdunstungsmesser
abgelaufenen Wassers.. 8,4
Unterschied 25,14 Zoll.
Wir hatten aber oben noch 23 Zoll Wasserhöhezu dieser Ausgabe, und es mangelten daher allerdings beiAnrechnung dieser Ausgabe nun noch 2,1 Zoll. Beihalt on betrug dieses sogar 7,1 Zoll, denn er rechneteauffallender Weise die ganze Thaiunenge mit 5 Zoll un-ter die Ausgaben, indefs hat Parrot *) der ältere ge-zeigt, dafs diefs sehr mit Unrecht geschehe, denn derriiau wird gleichwie das andere atmosphärische Was-ser von dem Verdunstungsmesser aufgefangen, und erkommt daher so entweder zu dem abgeflossenen oder*u dem verdunsteten Wasser, und ist mithin unter denei 'wähnten 25 Zoll schon mit eingerechnet. Diese2,1 Zoll Differenz sind übrigens eine sehr unbedeutendeGröfse, und es darf uns diefs Resultat um so weniger
) Physik der Erde, S. 305.