wodurch veranlafst.
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gar häufig bei dem Berichte über solche Ereignisse vonRevolutionen im Innern der Erdrinde reden, welche diegrofse Wassermasse erzeugt haben; es wiederholt sichdann gleichsam stets von Neuem die Erinnerung an dieMosaische Darstellung von der Sündfluth, -welche nichtallein die Schleusen des Himmels öffnen, sondern auchdie Gewässer aus der Tiefe hervorbrechen läfst, undsolche Ansichten finden um so viel leichter Eingang, alses gewöhnlich bei diesen Ereignissen an allen Mittelnzu fehlen pflegt, auf einem zuverlässigen Wege, durchDarstellung der Resultate wissenschaftlicher Beobachtun-gen dieselben widerlegen zu können. Es wird daheruicht ohne Interesse seyn, gegenwärtig einen in derneuesten Zeit vorgekommenen Fall dieser Art vorzutra-gen, bei welchem die Hülfsmittel zu einer wissenschaft-lichen Konstruktion des Ereignisses vorhanden sind.
Dieser Fall trat im Spätherbst 1824 ein, als dasganze südliche Deutschland durch ein plötzliches gleich-zeitiges Austreten fast aller seiner Flüsse ganz unerhör-ten Ueberschwemmungen ausgesetzt wurde. Besonderstrafen dieselben den Oberrhein mit seinen Zuflüssen.Der Hauptstrom stieg bei Gernsheim im Darmstädti-schcn auf einmal in den letzten Tagen des Oktober bisauf 22 Fufs über seinen mittleren Stand, und er erhielts ich noch lange (bis zum 3ten November) bis zu 12 bis13 Fufs über demselben. Besonders kolossal war dieWassermenge, welche der Neckar in diesen Tagendurch die Zuflüsse des oberen Schwarzwaldcs ausführte.Er erreichte bei Efslingen unterhalb Tübingen eineRrcite von mehr als 2000 Fufs Stromwasser, und trata ß engeren Stellen des Thaies bis zu 33 Fufs über sei-nen mittleren Stand. Einige seiner obersten Zuflüsse,die Enz und die Nagold, erreichten in engeren Sclduch-t e n am Ausgange des Schwarzwaldcs gar die Höhe vonFufs über ihren gewöhnlichen Stand, und richtetendabei natürlich furchtbare Verwüstungen an. — Die