wodurch veranlafst.
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Tagen der Ueberschwemmung zwar sehr stark geregnet,mdefs, wie Viele meinten, doch bei weitem nicht sostark, wie in den durch ihre Nässe berüchtigten Sommernv °n 1816 und 1817, wo dergleichen Ueberscliwemmun-gen nicht vorkamen. Man hatte im Schwarzwalde anjenen Tagen kleine Erderschütterungen verspürt, und da-bei an Orten im Gebirge plötzlich sehr wasserreicheQuellen hervorbrechen sehen, wo sonst niemals davonSpuren bemerkt wurden. Diefs Alles schien zu bewei-s en, dafs der gemeinsame Grund dieses Uebels nicht al-lein in den vermehrten atmosphärischen Niederschlägenkönne gesucht werden. Glücklicherweise indei's ist die-ser Gegenstand von wissenschaftlichen Bearbeitern, wel-che den Gang der Ereignisse in der Nähe beobachteten,genauer untersucht worden, und es hat dabei sich erge-ben, dafs wir zu keinen aufserordentliehen HülfsmittelnUnsere Zuflucht zu nehmen brauchen, um sie erklärenzu können.
Munke *) hat auf eine sehr überzeugende Weisedargethan, dafs die Ansicht wenig begründet sey, welcheden Zuflufs der aufserordentlich vermehrten Wassermengeaus dem Aufbrechen von unterirdischen Behältern her-leitet. In solchen Fällen müfsten, da die ausgedehntenbehälter tief liegen, entweder Einsenkungen der Decke°der Erhebungen des Bodens erfolgt seyn, welche dasWasser heraustrieben; von solchen Niveau-Veränderun-gen aber, welche unstreitig die höchste Aufmerksamkeiterregen würden, ist durchaus nichts beobachtet worden,ünd blofse Erderschütterungen anzunehmen, welche durchSchwankungen das Wasser so hoch in die Höhe ge-schleudert hätten, verwickelt uns vollends in die gröfse-sten Schwierigkeiten, denn dazu liegen nicht nur solcheUnterirdische Wasserbehälter viel zu tief, sondern es hät-tß n bei solchen Schwankungen wohl die Berge nicht
*) Poggend. Anual. III, S. 129.
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