Bestandteile des Quellwassers.
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früher entwickelte Ansicht von Entstehung der Quellenzu rechtfertigen, indem sie die Abhängigkeit ihres Zu-flusses von der Menge der atmosphärischen Niederschläge' Zeigen. Noch will ich ferner bemerken, dafs in keinembekannten Theile der Erde die Ueberschwemmungen,Vy elche das Austreten der Flüsse und Quellen veran-frfst, so grofs sind wie in Surinam, in Cayenne, im fran-zösischen Guyana; dort ist aber nach allen Nachrichtena Uch die Regenmenge, welche in kurzen Zeiträumen nie-i Verfällt, über alle Beschreibung grofs. Während im Wür-frmbergischen ein Regenfall von 4,6 Zoll in 36 StundenSc hon zu den ganz aufserordentlichen gehörte, und be-deutende Verheerungen anrichtete, fielen nach zuverläs-sigen Berichten in Cayenne in der Nacht tom 14tenZum löten Februar 1820 in 10 Stunden 10,25 Zoll Re-genwasser, und im Monate Februar im Ganzen allein121 Zoll (10 Füfs 1 Zoll), d. h. also mehr als dreimalso viel als es nachDalton im Durchschnitt des ganzenJahres in England regnet. In Europa beträgt, Eins insAndere gerechnet, der mittlere Regenfall schon nachTorbern Bergman’s Angabe etwa 15 bis 20 Zoll,^iele ähnliche Beispiele finden sich in Kämtz Meteo-tologie *).
Von der Beschaffenheit des Quellwassers.
Wahrscheinlich kein einziges unter den Wassern,Welche die Quellen aus der Erdrinde an die Oberflächebringen, ist als chemisch reines Wasser zu betrachten;1 (inner enthalten dieselben, sobald sie einer genauerenPrüfung unterworfen werden, kleine Beimischungen voner digen oder salzigen Substanzen in gröfserer oder ge-ringerer Menge aufgelöst. Die gewöhnlichsten derselben| s *nd, wenngleich in sehr wechselnden Quantitäten, K a 1 k-er de, wahrscheinlich am meisten an Kohlensäure ge-
*) S. 420 u. folg.