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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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woher ihr Natron?

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lieh in den Gesteinen vorhanden, mit welchen die Zu-flüsse der Mineralquellen in Berührung treten, und fin-den sie sich dort unter Verhältnissen, welche dem Was-ser gestatten, sie wegzuführen?

Biese Frage dürfen wir mit Beachtung der Resul-tate, welche die Forschungen der neuesten Zeit ergeben-haben, unbedenklich bejahen, und wenngleich manchesEinzelne zur Bestätigung derselben noch ‘dunkel bleibt,i Sn vermehren sich doch täglich die Erfahrungen, welcheden unwissenschaftlichen Begriffen über diesen Gegen-stand entgegentreten. So wie wir das Steinsalz in derNähe der Salzquellen immer häufiger nachweisen konn-ten, so läIst es sich gegenwärtig auch von den Bestand-teilen vieler anderen Mineralquellen erweisen, dafs sicin den Umgebungen derselben in hinreichender Mengeverbreitet Vorkommen, um sie für Jahrtausende zu speisen.

Am besten kennen wir in dieser Rücksicht die Ver-hältnisse der Familie der Sauerbrunnen. Schon als Klap-r oth die Quellen von Karlsbad analysirle, in welchen| hauptsächlich die Natronsalze vorwalten, machte er dar-auf aufmerksam, dafs ganz in der Nähe derselben Ge-hirgsarten in grofser Verbreitung an die Oberfläche tre-ten: Klingsteine und Basalte, welche einen uner-schöpflichen Vorrath von Natron in ihrer Zusammensez-2 uiig enthalten, welcher durch Verwitterung und Auslau-gung aus ihnen sichtbar verschwindet, also mulhmal’slichdurch die Gewässer zu den Ursprungsorten der QuellenI hin fortgeführt wird.

Erst neuerlich hat z. B. Prof. G. Bischof berech-net, dafs der Natrongchalt eines einzigen dieser Berge*n dem Mittelgebirge (des Donner sb erg es beiMille-schau) allein hinreichen würde, den Karlsbader Quel-len für 35394 Jahre ihren vorwaltcnden Bcstandtheil zuliefern. Es lag ferner die Schlufsfolge sehr nahe, dafsai, ch alle die anderen natronhaltigcn Mineralquellen vonEölunen, wie die von Eger, Teplitz, Biliu, Ma-

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