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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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woher ihre Kohlensäure?

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der genannten Gelehrten von Neuem die Aufmerksam-keit lenkten, ist hier hervorzuhebcu. Alle diese Quel-len, welche Natron salze unter den festen Bestandtei-len charakteristisch besitzen, zeichnen sich gemeinschaft-lich durch den Gehalt an Kohlensäure aus, welchemS1 e ihre vorwaltenden Eigenschaften verdanken. Natron-haltig e Gebirgsarten giebt es noch mehrfach aufser dengenannten (Granit, Porphyr, Thonschiefer, Glimmerschie-fer u. s. w. enthalten beträchtliche, wenngleich geringereQuantitäten Natron), und doch zeigen sich allein dieseQuellen bei den ersten, in der Nähe der vulkanischenGebirgszüge, wo auch die Kohlensäure in ungemessenerHäufigkeit austritt. — Diese beständige Art der Verbin-dung mufstc daher zu der Ansicht führen, dafs beidePhänomene mit einander in notwendiger Beziehungstehen.

Es war sehr natürlich, sich daran zu erinnern, dafsdie gasförmigen Entwickelungen der Kohlensäure in vie-len Gegenden der Erde deutlich die Wirkungen vulka-nischer Thätigkeit sind, welche oft noch lange fortdauern,nachdem die Beweise einer gröfseren Energie derselbenüt echten Ausbrüchen vielleicht seit Jahrtausenden auf-gehört haben. Die Hundsgrottc bei Neapel, diesogenannten Mofelten, welche die Eruptionen desAesuv zu beschliefscn pflegen, die Kohlensäure-Entwik-kelungen, welche in der Auvergne, am Laacher See,*n der Eifel u. s. w. in so ausnehmender Häufigkeitv orkommen, sind auf keine Weise verschieden von denGas-Entwickelungen in der Dunsthöhlc bei Pyrmont,»n Thale von Driburg, im Schwcfelloche bei Emsu ud in den Umgebungen der böhmischen Sauer-brunnen.

Wir sehen daher mit Recht in dieser ganzen gro-ßen Quellen-Familie das Produkt einer vulkanischen Re-gung, welche fortwährend am Fufse der oft längst erlo-schenen vulkanischen Gebirgszüge vor sich geht, und das