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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Intcrmittirendc Springqucllen.

her Mackenzie, später Henderson und Mage undAndere weiter wahrnahinen, und es geht auch schon ausOlafsen’s Beschreibung hervor, dafs selbst der Ort,an welchem diese Geiserquellen ausbrachen, und wahr-scheinlich auch die Zahl der zu gleicher Zeit einporge-triebenen Wasserstrahlen dem mannigfaltigsten Wechselunterworfen war.

Um diese Erscheinungen genügend erklären zu kön-nen, hat schon Bcrgman eine passende Vorstellung ge-wählt, welche später M ackenzie erweiterte, und neuer-lich P. Scrope wieder vollständiger vorgetragen hat.Es ist nämlich klar, dafs das Wasser dieser Quellendurch irgend eine elastische Macht herausgetrieben wird,und diese kann keine andere seyn, als die Kraft derWasserdämpfe selbst, deren heftiges Entweichen das Aus-sprilzen des Wassers begleitet. Es mufs daher also imInnern der vulkanischen Massen, aus welchen diese Quel-len hervorsprudeln, wie so höchst wahrscheinlich, Höh-lungen geben, in welche die angehäuften Dämpfe durchdas Wasser gesperrt werden, und sich so lange anhäu-fen, bis ihre Expansivkraft so grofs geworden ist, dafssie das Wasser herauswerfen und sich den Weg bah-„ nen. Es sey C eine solcheHöhle, die durch vulkani-sche Wirkung, wie bei al-len heifsen Quellen, fortwäh-rend von unten erhitzt wird.In sie dringt durch vielekleine Klüfte am Boden hei-fser Wasserdampf ein, dieser wird zum Theil hier durchDruck und Abkühlung kondensirt, und sammelt sich aufdem Boden der Höhle und in dem Ausflufs-Kanal derQuelle AB, der in diese Höhle mündet. Der Druckdes Dampfes treibt es darin aufwärts in das Becken ander Mündung A, es fliefst über, der Druck wird vermin-dert, und es verdampft schnell viel Wasser von der