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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung. 23

te, worin er zeigte, daß jene Keplerschen Gesetze in einem irr-stem Zusammenhange stehen und daß ihre gemeinsame Ursachestst höheres Gesetz, nämlich das der allgemeinen Anziehung derKörper ist. — Unter den Astronomen des 17. und 1K. Jahr-hunderts (in letzterem stand England an der Spitze) machen^ir nur noch namhaft Descartes, Hevel, Cassrni, die BritenHuyghens, Flamsted, Bradley, Maskelyne, die Franzosen Mes-fler, Lalande, Laplace, die Deutschen William Herschel, Bode,^uch, Olbers, welche zum.Theil noch in das jetzige Jahrhun-dert hereinrcichcn; nicht zu gedenken vieler berühmten Mathe-matiker, welche Astronomische Aufgaben in ihre Untersuchungenhuicinzogen und so glänzend zur Feststellung der gewonnenenErgebnisse beitrugen. Im Allgemeinen haben die größten Ver-dunste um die Astronomie nächst den Deutschen die Franzosen,Engländer und Italiener gehabt. Vorzüglich ^ haben die Aka-demie der Wissenschaften zu Paris seit 1666 und die LondonerGesellschaft der Wissenschaften seit 1660 zur Erweiterung derastronomischen Kenntnisse viel beigeträgen. Im gegenwärtigenJahrhundert nehmen fast alle gebildeten Völker daran Theil,Und wir sehen über die Erde ein Netz von Sternwarten aus-gespannt, welche mit den trefflichsten Instrumenten lind mitfleißigen, sorgfältigen Beobachtern ausgerüstet sind.

Astrologie.

Nicht zu verwechseln mit der Astronomie ist die Astrolo-gie oder Sterndeutungskunst, eine Wissenschaft, der mausW Necht in neueren Zeiten selbst den Namen einer Wissen-u^stt streitig macht und sie unter die grundlosen TräumereienAberglaubens verweist. Sie beruht wesentlich auf der Mei-stug , daß die Gestirne einen bedeutenden Einfluß aus die Erdeful>en, und nicht.etwa blos auf ihre Bewegung, sondernso, die Begebenheiten, welche sich auf Erden zutragen,

a,n ^ Ef die natürlichen, wie namentlich die Witterung, alsN/i ^ geschichtlichen, vorzüglich aber auf die Fähigkeiten undsch jungen und eben dadurch auf die Schicksale einzelner Wen-der m diesem Glauben erforschte man sorgfältig den Standxi^ Gestirne, besonders der Planeten, in der Geburtsstunde^ 5 Menschen, (eine solche Beobachtung hieß ein Horoskop,iF^studenbeobachtung), weil man glaubte, feine fernerenwär ^le, fein Charakter rc. würden dadurch bestimmt undD., sts darin zu erkenuen. Hiermit war einer abergläubischenals» »s- und Thor geöffnet. Auch ist dieser Glaube undwar k^ .^schäftigung damit sehr alt: noch der große Keplcrdieser Ansicht nicht abgeneigt; aber wir dürfen, wenn wir