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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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24 Allgemeine Einleitung.

auch den Mißbrauch verwerfen, doch nicht vergessen, daß ebendieser Glaube in finsteren Jahrhunderten, die den Wissenschaf-ten ungünstig waren, doch zur Erhaltung einiger astronomischenKenntnisse und zur Bearbeitung der Wissenschaft überhauptgünstig mitgewirkt hat; ungefähr wie die thörichte Sucht, Goldzu machen, zu wichtigen Entdeckungen in der Chemie geführt hat.

Fernrohre.

Die große Vollkommenheit unsrer astronomischen Werkzeu-ge, mittelst deren wir sehen und messen, um dann mitHülfe der Mathematik die Beobachtungen zu berechnen, stammterst aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Die Erfindungder Fernrohre (Teleskope), von denen wir hier nur redenwollen, ist vorhin als eine-für die Astronomie höchst wichtigeerwähnt worden. Diese Instrumente, welche zur Vergrößerungferner Gegenstände bestimmt sind, verdienen daher eine kurzeBeschreibung. Alle bis jetzt bekannten Fernrohre zerfallen inzwei wesentlich verschiedene Klassen. Die der einen-Art, beiwelchen man die Gegenstände ourch Gläser betrachtet, heißendioptrische Fernrohre oder Refraktoren; die andern, beiwelchen der Gegenstand vermittelst Spiegel betrachtet wird, wer-den katoptrische Fernröhre, Spiegelteleskope oder Re-flektoren genannt. Ein Teleskop oder Fernrohr der er-stern Art, auch Tubus genannt, besteht wesentlich aus einerRöhre von Holz, Metall, Pappe rc., die meistens so eingerich-tet wird, daß sie durch Einschieber verlängert oder verkürztwerden kann. Das dem zu beobachtenden Gegenstände zuge-kehrte Ende derselben ist verschlostcn durch ein linsenförmig ge-schliffenes (konvexes) Glas, das Objectiv genannt, weil esdem Object oder dem Gegenstände, den man beobachten will,,zugekehrt ist, und welches, wie alle Gläser der Art, (einzelnwerden sie Brenngläser oder Linsen genannt,) die Eigcir-fchaft hat, die darauf fallenden Sonnenstrahlen zu brechen undin einen Punkt, den Brennpunkt, zu vereinigen. Am an-dern^Ende der Röhre befindet sich ein concav d. h. hohl ge-schliffenes Glas, so daß es in der Mitte dünner ist, als anden Rändern, welches das Ocular oder Augen-Glas heißt,weil es dasjenige ist, woran man bei der Beobachtung das Augelegt. Dicjes hat die Eigenschaft, die durch das Objectiv ge-sammelten Strahlen zu zerstreuen oder so zu brechen, daß sieals parallele Strahlen in's Auge kommen. Durch ein solches(Galilcisches) Fernrohr erscheint der Gegenstand aufrecht, wieer wirklich ist, aber dem Auge mehr oder weniger, nach der Be-schaffenheit der Glaser, scheinbar näher gebracht, d. h. vcrgrö-