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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

östlicher oder in 31" 3' 30" ö. Lg. F. Rw Janeiro hat 35"35' 39" w. Lg. P.; da nun Paris selbst L« SO' 22»/-" öst-licher als Grecnwich liegt, so braucht man, wenn man R. Ia-neiros Lange gegen Greenwich finden will, von diesem Orte offen-bar um 2" 20' 22»,V weniger, als von Paris aus, nach We-sten zu gehen, um zum Meridiane R. Janeiros zu gelangen;mithin liegt dieser Ort in 33" 15' 26»/s" w. Lg. Gr. SeinAbstand von Ferro, welches selbst schon 20" westlich von Parisliegt, ist ferner um 20" kleiner, als der von Paris, also liegt er

in 25" 35' 39" w. Lg. F.

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Die Ausdrücke Breite und Lange haben sich aus demAlterthum zu uns verpflanzt und stammen aus der Zeit her, woman, mit der wahren Gestalt der Erde unbekannt, eine weitgrößere Strecke Landes in der Richtung von Osten nach Westen,als in der von Norden nach Süden kannte; da wir nun diegrößere Ausdehnung einer Fläche gemeiniglich Lange, die klei-nere aber Breite nennen, so erhielten sich diese Ausdrücke auchspäter in der Bestimmung der Lage eines Ortes auf der Erd-oberfläche. Es läßt sich nun die Frage auswerfen, wie großdenn der Abstand zweier benachbarten Grade bei den Parallel-kreisen und Meridianen ist. Zufolge der obigen Betrachtungenwird die Breite eines Ortes durch seine Entfernung vom Aequa-tor auf einem Meridiane, seine Länge durch die Entfernung von'ersten Meridian auf seinem Parallelkreise gemessen. Wäre dieErde eine vollkommene Kugel, so würde der Umfang einesMeridians, als eines größten Kreises, wie der des Aequators/5309 Meilen betragen, also würde ein Breitengrad der 360 sllTheil oder 15 Meilen sein; oder wenn ein Ort von einem an-dern auf demselben Meridian gelegenen 15 Meilen weit entferntist, so beträgt ihr Breitenunterschied einen Grad. Die Abplat-tung der Erde an den Polen bewirkt jedoch, daß die Größteines solchen Meridiangrades nach den Polen hin allmälig etwaszunimmt, und wiewohl diese Verschiedenheit zweier Meridian-grade sich höchstens auf etwa V 7 Meile beläuft, so ist diesel^doch ein wichtiges Mittel gewesen, um durch zahlreiche Messun-gen eines Meridiangrades in verschiedenen Breiten die schon et- 'wähnte Abplattung selbst zu beweisen und deren Größe zu AMitteln, ja selbst darznthun, daß die Gestalt der Erde nMvöllig genau die eines ganz regelmäßigen Sphäro'ids ist (S.

— Da der Abstand zweier Meridiangrade durch TheilungParallelkreises in 360 Theile gefunden wird, und da dierallelkrcise um so kleiner werden, je näher wir den Polen koN"men, in welchen Punkten alle Meridiane zusammenlaufe"'so muß jener Abstand in verschiedenen Breiten auch verschiebgroß sein. Auf" dem Aequator ist die Größe eines Längen^des wieder gleich dem 360stcn Theil seines Umfanges (5300 M't

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