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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

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«der 15 Meilen, oder mit andern Worten: Wenn zwei Punkte aufAequator 15 Meilen weit von einander entfernt liegen, soM ihre Länge um 1« verschieden. Der Parallelkreis des^-Breitengrades hat nur 3818-/2 M Umfang, also ist einM'ad desselben gleich 10»/z Meilen; mithin bewirkt im nördlichenfallen z. B. schon eine Entfernung von 10'/.^ Meilen von OstenWesten einen Grad Längenunterschied; in der Breite von-'-tersburg bedarf es'dazu nur 7-/s Meile, und in der GegendNordcaps, der nördlichsten Spitze von Europa, nur nochM-, weil der Parallelkreis des TOsten Breitengrades nurs^ig über -/» vom Umfange des Aeguators hesitzt. Am Poleist hie Lange gleich 0. Daraus erhellt zugleich, daß die^-schwindigkeit, mit welcher sich ein Punkt während einerB'-ndrehung der Erde bewegt, von seiner Breite abhängt.E^-r Punkt des Aeguators legt nämlich in 24 Stunden einenjP-3 von 5400 oder in 1 Minute 3^/, und in 1 SecundezU« Meile oder 1428 Fuß zurück; unter 45" Breite macht einUnkt des Parallelkreises dagegen in 24 Stunden nur einen Weg-U 3818-/2 M., also in 4 Minute beinahe 2'^/g Meilen und», 1 Secunde etwa 4000 Fuß; unter 70" Breite macht ein^Unkt in 1 Minute nur wenig über 1-/« Meile, in 1 Secunde490 Fuß. Wir werden späterhin sehen, welche merkwür-8- und höchst wichtige Folgen diese verschiedenen Umdrehun-^Nchwindigkeiten für das Klima haben,de Bisher ist noch ganz mit Stillschweigen Übergängen wor-vxs, auf welche Weise denn die Breite und Länge eines Ortessif"uden wird. Es giebt dafür mehrere Methoden, deren Er-H-Uug jedoch zu innig mit astronomischen Beobachtungen amd>^uel verbunden ist, als daß wir uns hier nicht begnügenbloß eine solche Methode anzuführen. Die geographi-Breite eines Ortes ermittelt man leicht, wenn man diessde des Polärsterns über dem Horizont des Ortes bestimmt,diese gleich der Breite des Ortes ist, weßhalb man auchfpri k llen von der Polhöh'e statt von der Breite eines OrtesKerin — Die Bestimmung der Länge wird häufig so vor-h^"unen, daß man den Zeitunterschied zweier Orte sucht. Wir" nämlich schon bemerkt, daß alle Punkte eines Meridiansa»f j,^ --leuchteten Erdhälfte in demselben Augenblick Mittag,

- dunkeln Mitternacht haben. Denken wir uns nun die^ls>" einer solchen Stellung, daß der Erleuchtungskreis,läuss. und Nachtseite scheidet, durch die beiden Pole

fällt derselbe mit einem Meridiankreise zusammen,»ich (..Meridian halbirt alle Breitenkreise und deßhalb ist Tag^ diesem Falle für jeden Punkt gleich lang; dennden Weg eines bestimmten Punktes während einer"düng der Erde in Gedanken verfolgt,

I. A.P. 4

so findet man.